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 Kolloidales Silber bei Pflanzen

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Einleitung

Nicht nur bei Mensch und Tier kann Silberwasser erfolgreich verabreicht werden, sondern genauso wirkungsvoll ist Silberwasser bei verschiedenen Krankheiten unserer Pflanzen. Das größte Potential liegt auch hier in der Wirksamkeit gegen Pilze, Bakterien und Viren. In der Literatur werden sogar Erfolge gegen Schädlinge beschrieben. Sie können Silberwasser für jede Art von Pflanze verwenden. Eine duale Applikation ist bei Pflanzen vorteilhaft. Dual heißt, daß sie das kolloidale Silber sowohl ins Gießwasser geben, und zusätzlich die Blätter und Stengel damit besprühen sollten. Die Blüten sollen möglichst nicht besprüht werden. Wichtig ist die Pflanzen erst in der Dämmerung zu behandeln, da es bei Licht weniger beständig ist.

Machen sie doch einmal den Versuch und spritzen sie ihr Gemüse oder Obst mit Silberwasser; die Nahrungsmittel halten wesentlich länger frisch. Oder geben sie Silberwasser ins Wasser ihrer Schnittblumen. Sie werden sich deutlich länger an ihnen erfreuen können.

Von großem Vorteil ist, daß die Abwehrkräfte der Pflanzen durch kolloidales Silber gestärkt werden und dadurch oftmals auf Chemie verzichtet werden kann.

Als Standarddosierung verwendet man zum Besprühen eine Konzentration von 50 ppm pur und gibt 250 ml kolloidales Silberwasser in derselben Konzentration in 5 Liter Gießwasser. Für Großanlagen wie z. B Weinberge oder Getreidefelder stellt silver-aquatec höherkonzentriertes Silberwasser her, das wesentlich stärker verdünnt werden kann und als Spritzmittel für hunderte Quadratmeter Fläche geeignet ist.

Vorerst hat sich silver-aquatec auf den Bereich des echten und falschen Mehltaus bei Pflanzen spezialisiert. In weiterer Folge wird das kolloidale Silberwasser von silver-aquatec für viele Krankheiten die durch Pilze, Bakterien oder Viren bei Pflanzen hervorgerufen werden, verwendbar sein. Untenstehend finden sie verschiedene Pflanzen bei denen Silbewasser schon erfolgreich gegen Mehltau verwendet wurde. Zusatzinformationen und die jeweilige Dosierungsanleitung finden sie ebenfalls anbei.

In unserem Shop finden sie dieselben Pflanzen die durch Mehltau geschädigt werden können mit einem Bild untermahlt. Klicken sie einfach auf das jeweilige Bild und sie gelangen sofort zur für die jeweilige Erkrankung richtigen Dosierung an Silberwasser. Nur noch die Menge eingeben und bestellen.

 

Info Mehltau

Echter Mehltau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Echten Mehltau bezeichnet man Pflanzenkrankheiten, die durch Schlauchpilze der Ordnung Erysiphales bzw. deren einziger Familie Erysiphaceae verursacht werden.

Erysiphaceenarten wachsen oberflächlich auf ihrem Wirt, wobei sie sich mit Haustorien in den Zellen der Epidermis verankern und so auch mit Nährstoffen versorgen. Dabei durchstoßen die Haustorien zwar die Zellwand, nicht aber die Plasmamembran. Es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zur Ordnung der Peronosporales, deren gräulich-bläulicher Pilz auf der Blattunterseite entsteht und als Falscher Mehltau bezeichnet wird.

Die zu den Schlauchpilzen (Ascomycota) gehörenden Erreger des Echten Mehltaus (Erysiphaceae) befallen hauptsächlich Blätter. Diese werden zunächst von einem mehlartigen Belag überzogen, später verfärben sie sich braun und vertrocknen. Zu den Echten Mehltaupilzen zählen u. a. Blumeria graminis (befällt verschiedene Getreidearten und Weidegräser) oder der Erreger des Echten Mehltaus der Weinrebe, Uncinula necator.

Echter Mehltau äußert sich am auffälligsten durch die Bildung weißer, watteartiger Pilzgeflechte, die sich zu mehr oder weniger großen Polstern entwickeln und allmählich zu einem mehligen, abwischbaren Belag verdichten. Die weißen Pusteln erscheinen zuerst auf der Oberseite der Blätter, an den Blattscheiden und Halmen, bei Weizen auch an Ähren. Ältere Pusteln verfärben sich zu pelzigen, graubraunen Belägen, in denen kleine schwarze Fruchtkörper zu erkennen sind. Erste Mehltau-Symptome zeigen sich vorzugsweise an dichten Stellen im jungen Getreidebestand. Stark erkrankte Blätter vergilben und sterben vorzeitig ab. Mit starkem Mehltaubefall ist bei warmer, relativ trockener Frühjahrs- oder Herbstwitterung zu rechnen. Hohe Luftfeuchtigkeit, nicht aber Regen, Temperaturen zwischen 18 und 22 °C, abwechselnd warme und feuchte Tage wirken befallsfördernd. Die Mehltauentwicklung kann im Bestand explosionsartig erfolgen, da bereits zwei Sporengenerationen, die unter günstigen Bedingungen in etwa 10 Tagen gebildet werden, für einen Epidemiebeginn ausreichen.

 

Falscher Mehltau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Falsche Mehltau ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Landwirtschaft und dem Gartenbau Europas eine gefürchtete Pflanzenkrankheit. Er wurde erstmals 1878 unter den Namen Plasmo Para beschrieben. Heute fasst man die verschiedenen Falschen Mehltauarten unter der Ordnung Peronosporales der Eipilze zusammen. Im Gegensatz zum Echten Mehltau entsteht auf der Blattunterseite ein gräulich-bläulicher Pilzrasen, weshalb diese Pflanzenkrankheit von den beschreibenden Wissenschaftlern als Falscher Mehltau bezeichnet wurde.

Die frei beweglichen Sporen (Zoosporen) dringen über Spaltöffnungen ins Wirtsgewebe ein, wo sie zwischen den Zellen (interzellulär) das Pilzgeflecht (Myzel) ausbilden. Über Saugfortsätze (Haustorien), welche in die lebenden Zellen eingebracht werden, entnehmen die Pilze der Pflanze Nährstoffe und schädigen sie dadurch. Meist wächst das Myzel aus den Spaltöffnungen wieder aus und bildet hier verzweigte Fruchtkörper (Sporangienträger). Der Nährstoffverlust für die Pflanze lässt die befallenen Blätter vergilben und zum Abfall bringen. Falscher Mehltau verbreitet sich vor allem unter feucht warmen Bedingungen im Feld und auch in Glashauskulturen.

Große wirtschaftliche Bedeutung haben der Falsche Mehltau der Weinrebe, die Kraut- und Knollenfäule der Kartoffeln und der Tabakblauschimmel. Unter feucht-warmen Standortbedingungen sind ebenfalls gefährdet Zuckerrüben, Kopfsalat, Kohlarten und Rosen. Im Gewächshaus kann der Falsche Mehltau bei Gurken zu einem totalen Ernteausfall führen. Von Bedeutung ist auch der Falsche Mehltau bei Sonnenblumen und Hopfen.

Bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts standen nur anorganische Mittel aus Kupferverbindungen zur Bekämpfung des Falschen Mehltau zur Verfügung. Wegen der ökologischen Belastung des Bodenlebens beim Einsatz dieses Schwermetalls ist der Einsatz eingeschränkt und soll demnächst vollständig verboten werden.

 


 

Anwendungsmöglichkeiten bei Mehltau (alphabetisch gereiht)

 

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  1. Balkonblumen

  2. Bäume

  3. Beerensträucher

  4. Erbsen

  5. Erdbeeren

  6. Getreide

  7. Hopfen

  8. Kernobst

  9. Kohlgemüse

  10. Kürbisgewächse

  11. Rosen

  12. Salatarten

  13. Steinobst

  14. Weinreben

  15. Wurzelgemüse

  16. Zwiebelgewächse



 

1. Balkonblumen Image

Die unterschiedlichsten Balkonpflanzen können vom echten und auch vom falschen Mehltau befallen werden. Sehr häufig sind Begonien davon betroffen. Auf den Blattober- und Unterseiten, auf Blattstielen und Blütenstängeln bilden sich weiße, mehlige Flecken, die sich dann in weiterer Folge dunkel verfärben. Mit der Zeit wird das ganze Pflanzengewebe überzogen. Befallene Pflanzen werden bräunlich und sterben ab.

 

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

2. Bäume Image

Eichen werden häufig und stark vom echten Mehltau befallen. Hierbei ist die Witterung als wesentlicher Faktor anzusehen. Anhaltende Trockenperioden oder schwülwarme Witterung begünstigen dabei das Wachstum der Pilze. Die Auswirkung auf Altbäume ist relativ gering. Der Pilz entzieht zwar den Bäumen Nährstoffe und behindert die Assimilation, dennoch werden die Bäume nicht ernsthaft gefährdet. Auffälliger als bei Eichen ist der echte Mehltau der Ahornbäume. Hier führt die Pilzerkrankung häufig zum Totalbefall. Die Bäume zeigen sich geradezu "weiß belaubt". Ein eingeschleppter Mehltau ist der amerikanische Rosskastanienmehltau (Erysiphe flexuosa). Diese Art ist in Europa vor einigen Jahren erstmals aufgetreten und verbreitet sich mittlerweile stark. Auch hier sind alte Bäume nicht sehr gefährdet.

Der echte Mehltau gehört neben dem Schorf zu den wichtigsten Pilzerkrankungen bei Apfel- und anderen Obstbäumen. Bei anfälligen Bäumen und bei entsprechenden Witterungsverhältnissen tritt er sehr häufig auf. Bäume mit dieser Pilzerkrankung zeigen bereits im Herbst und Winter an den Knospen deutliche Zeichen der Infektion. Die Knospen sind matt, runzelig und wirken im Gegensatz zu gesunden Knospen deutlich verkümmert. Sie treiben im Frühjahr nur spärlich oder gar nicht aus. Ein guter Fruchtstand ist dadurch nicht mehr möglich. Bei einem Befall im Frühjahr und Sommer sind junge Blätter und Triebe bereits nach dem Austrieb von einem weißen, mehligen Belag überzogen. Die Blätter verkümmern, rollen sich zusammen und vertrocknen vom Rand her. Zum Teil ist auf den Blättern neben dem weißlichen Belag eine braun-rötliche, dunkle Verfärbung zu sehen. Bei einem Befall der Blüten entwickeln sie sich nicht mehr vollständig und verkümmern. Bei sehr starkem Befall des Baumes können in weiterer Folge auch die Früchte infiziert werden. Sie zeigen dann einen gitterartigen Rost als Kennzeichen.

Zur Vorbeugung

Bei großen, hohen Bäumen ist es an sich nicht notwendig Maßnahmen zu ergreifen. Dennoch ist der Baum krank und in seiner Vitalität beeinträchtigt. Auch das visuelle Bild eines von Mehltau über und über befallenen Baumes ist vieleicht Grund genug auch hier mit Silberwasser zu arbeiten. Es gibt auch Berichte, daß ganze Alleen, mit Mehltau befallener Bäume, mit Silberwasser saniert wurden. Gießen sie die Bäume einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs-oder Regenwasser.

Bei Befall

Kontrollieren sie bereits im Winter die Bäume auf befallene Knospen und Triebspitzen . Schneiden sie befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurück, um so vorhandene Infektionsherde zu entfernen. Beobachten sie ab dem Beginn der Austriebszeit die Triebe, Blätter und die Blüten, um einen Befall möglichst frühzeitig zu erkennen und durch konsequenten Rückschnitt eine Ausbreitung zu verhindern bzw. zu reduzieren. Besonders bei schwülwarmer Witterung, die optimale Wachstumsbedingungen für den Mehltaupilz schafft, ist eine Kontrolle der Bäume wichtig. Wird der Rückschnitt konsequent durchgeführt, ist eine Bekämpfung des Mehltaus mit Hilfe von Silberwasser ohne Probleme zu bewältigen. Besprühen sie die gesunden und befallenen Triebe und Blätter einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm und zusätzlich gießen sie einmal wöchentlich den Baum oder Bäume mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

Tipp: Vermeiden sie eine Überdüngung mit Stickstoff. Im übrigen können sie den Pflanzenschnitt ohne Bedenken kompostieren. Wenn sie sich nicht sicher sind, übergießen sie den Kompost mit Silberwasser.

 

3. Beerensträucher Image

Stachel-, Johannis- und Jostabeeren werden durch zwei Arten von Mehltau befallen. Der amerikanische Mehltaupilz (Sphaerotheca morsuvae) gehört zu den echten Mehltaupilzen. Im Gegensatz zum europäischen Mehltau, der eine untergeordnete Rolle spielt, ist der amerikanische weitaus höher in seinem Schadbild zu bewerten. Der amerikanische Stachelbeermehltau wurde zu Beginn der 20. Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt. Er kann sowohl an Blättern und Trieben als auch an Früchten als Schaderreger auftreten. Durch starken Befall kommt es immer wieder zu großen Ernteausfällen bei anfälligen Stachel- und schwarzen Johannisbeeren. Im Gegensatz zum amerikanischen Mehltau infiziert der europäische meist nur die Blätter und eher selten die Triebe. Früchte sind selten betroffen.

Bei einem Befall durch den amerikanischen Mehltau sind bei unbelaubten Stachelbeersträuchern spiralförmig, gekrümmte und verdrehte Triebspitzen zu beobachten, die im Frühjahr einen weißlichen Belag aufweisen. Der Mehltau wird meist kurz vor der Reifung der Beeren bemerkt. Die unreifen Früchte werden anfänglich von einem weißen Belag überzogen und im weiteren Verlauf von einem filzartigen, bräunlichen Gebilde überdeckt. Die Beeren können nicht mehr ausreifen und sind nicht mehr verwertbar. Stark von Mehltau befallende Sträucher können ihre Blätter sehr früh, oft schon im Spätsommer, verlieren. Bei Johannisbeeren beginnt die Erkrankung vorwiegend auf der Blattunterseite. Bei feucht-warmer Witterung breitet sich der Pilz rasant auf die Blattoberseiten und die Triebe aus. Auch hier verfärbt sich der vorerst weiße Belag ins bräunlich-rote. Ein Befall der Früchte tritt nicht so häufig auf. Vorzeitiger Blattfall und ein vertrocknen der Triebe führt zu einer Verminderung der Blütenanlage und zum Aussetzen der Fruchtfolge.

Gegenmaßnahmen

Besonders nach milden Wintern ist generell mit stärkerem Mehltaubefall an Obst- und Beerensträuchern zu rechnen. Besprühen sie die gesunden und befallenen Triebe und Blätter einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm und zusätzlich gießen sie einmal wöchentlich die Sträucher mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

 

4. Erbsen (Pisum sativum) Image

Bei Erbsen handelt es sich meist um den echten Mehltau (Erysiphe polygoni). Anfänglich werden Blätter und Stengel mit einem puderartig-weißen Pilzbelag überzogen, der abwaschbar ist. In weiterer Folge bilden sich gelbliche Flecken die zusehens schwarz werden. Die Blätter werden braun und sterben ab. Die Erbsenhülsen sind dunkel gesprenkelt. Hauptinfektionzeit sind die Monate Juni und Juli, besonders bei trockener, warmer Witterung.

Gegenmaßnahmen

Besprühen sie die befallenen Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm oder gießen sie einmal wöchentlich die Pflanzen mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

 

5. Erdbeeren (Fragaria x ananassa) Image

Echter Mehltau infiziert sehr häufig Erdbeeren. Durch bodennahe Bepflanzung haben die Pilzsporen leichten Zugang zu den Pflanzen. Typisch bei Erdbeeren ist das rötlich-braun verfärben der Blätter mit Rollenbildung. Als eher untypisches Zeichen bildet sich ein beidseitig weißer Pilzbelag auf Blättern, Stengel, Blüten und auch auf Früchten. Die Blätter welken und sterben ab.

Gegenmaßnahmen

Besprühen sie die befallenen Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm , oder gießen sie einmal wöchentlich die Pflanzen mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

 

6. Getreide Image

Der Befall durch echten Mehltau (Erysiphe graminis) zeigt sich durch die Bildung von weißen, watteartigen Pappeln auf den Pflanzen. Der Pilz breitet sich rasch aus und bildet bald einen zusammenhängenden Pilzrasen an Blättern, Blattscheiden und Halmen. Bei Weizen sind auch die Ähren betroffen. Neben Weizen gehören auch Roggen, Gerste, Hafer und die meisten Futter- und Wildgräser zu den Wirtspflanzen. Im Verlaufe der Infektion verfärben sich die Pappeln zu pelzigen, graubraunen Ablagerungen, in denen sich typischerweise kleine schwarze Fruchtkörper zeigen. Stark befallene Blätter vergilben, welken und sterben ab. Der echte Mehltau an Getreide ist weltweit verbreitet. Es treten mehr oder weniger hohe Ertragsverluste auf, der teilweise bis zu 25% betragen kann. Mit starkem Mehltaubefall ist bei warmer, nicht zu nasser Witterung zu rechnen. Temperaturen zwischen 18 und 24° C, abwechselnd warme und feuchte Tage bewirken oft eine explosionsartige Vermehrung der Pilzsporen und zu einer richtiggehenden Epidemie im Bestand.

Gegemaßnahmen
 

Für ca. 100 m2 Getreide benötigen sie 500 ml kolloidales Silberwasser zu 50ppm. Fangen sie früh genug an die Pflanzen zu behandeln. Bereits nach dem Schossen sollten sie mit Silberwasser arbeiten. Verdünnen sie diese 500 ml Silberwasser mit 10 l normalem Wasser und besprühen sie damit die Pflanzen. Für Großflächen stellt Silver-Aquatec hochkonzentriertes Silberwasser her, das wesentlich stärker verdünnt werden kann und weitaus ergiebiger ist. Kontaktieren sie uns bitte diesbezüglich.

 

7. Hopfen Image

Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)

Die Pilzerkrankung tritt jedes Jahr in unterschiedlicher Stärke auf. Betroffen können alle Pflanzenteile sein, wobei es bei einem Befall von Blüte und Dolden zu einem vollständigen Ertragsausfall kommen kann. Es wird zwischen einem Primär- und Sekundärbefall unterschieden.

Primär:

Die Primärinfektion wird durch den überwinternden Pilz verursacht, der in unterirdischen Pflanzenteilen der Kälte trotzt und im Frühjahr in die jungen Sprossen eindringt. Erkrankte Bodentriebe wirken verkümmert und gelbgrün verfärbt ("Bubiköpfe"), Gipfel- und Seitentriebe zeigen ein vermindertes Wachstum und vertrocknen in weiterer Folge. An den Blattunterseiten bilden sich entlang der Blattadern grauschwarze Beläge.

Sekundär:

Sekundärinfektionen entstehen durch Pilzsporen, die durch Wind, Insekten und Vögel auf die Pflanzen übertragen werden. Es bilden sich gelbliche Flecken auf der Blattoberseite die im Verlaufe der Krankheit verbräunen. Bei diesen Blättern wächst auf der Unterseite ebenfalls der grauschwarze Pilzrasen. Infizierte Blüten sterben ab und somit wird auch die Doldenbildung verhindert. Bei Doldenbefall sind die Vorblätter stärker verfärbt als die Deckblätter. Dies verleiht der Dolde ein "scheckiges" Aussehen. Im Endstadium ist die ganze Dolde rotbraun und stirbt ab.

Zur Vorbeugung

Für ca. 100 m2 Hopfen benötigen sie 500 ml kolloidales Silberwasser zu 50ppm. Diese 500 ml werden mit 10 l normalem Wasser verdünnt und damit werden die Stecklinge nach der Pflanzung ein mal wöchentlich gegossen. Fangen sie früh genug damit an. Sie können auch, um die Pilzsporen im Winter zu erreichen, die Anbaufläche (auch bei Schneelage) mit Silberwasser 3 - 4 mal gießen. Ebenfalls wirksam ist das Gießen der Stecklinge vor dem Ausbringen auf die Anbaufläche (3 - 4 mal).

Für Großflächen stellt Silver-Aquatec hochkonzentriertes Silberwasser her, das wesentlich stärker verdünnt werden kann und weitaus ergiebiger ist. Kontaktieren sie uns bitte diesbezüglich.

Bei Befall

Die betroffenen Pflanzenteile sollten wenn möglich herausgeschnitten werden. Die gesunden werden einmal wöchentlich mit der oben angegebenen Dosierung behandelt Ebenfalls empfiehlt es sich 1 x monatlich die Pflanzen w. o. angegeben zu gießen.

Sie können den Pflanzenschnitt ohne Bedenken kompostieren. Wenn sie sich nicht sicher sind, übergießen sie den Kompost mit Silberwasser.

 

8. Kernobst Image

Apfel/Birnenmehltau (Podosphaera leucotricha)

Der echte Mehltau gehört neben dem Schorf zu den wichtigsten Pilzerkrankungen bei Apfel- und anderen Obstbäumen. Bei anfälligen Bäumen und bei entsprechenden Witterungsverhältnissen tritt er sehr häufig auf. Bäume mit dieser Pilzerkrankung zeigen bereits im Herbst und Winter an den Knospen deutliche Zeichen der Infektion. Die Knospen sind matt, runzelig und wirken im Gegensatz zu gesunden Knospen deutlich verkümmert. Sie treiben im Frühjahr nur spärlich oder gar nicht aus. Ein guter Fruchtstand ist dadurch nicht mehr möglich. Bei einem Befall im Frühjahr und Sommer sind junge Blätter und Triebe bereits nach dem Austrieb von einem weißen, mehligen Belag überzogen. Die Blätter verkümmern, rollen sich zusammen und vertrocknen vom Rand her. Zum Teil ist auf den Blättern neben dem weißlichen Belag eine braun-rötliche, dunkle Verfärbung zu sehen. Bei einem Befall der Blüten entwickeln sie sich nicht mehr vollständig und verkümmern. Bei sehr starkem Befall des Baumes können in weiterer Folge auch die Früchte infiziert werden. Sie zeigen dann einen gitterartigen Rost als Kennzeichen.

Gegenmaßnahmen

Kontrollieren sie bereits im Winter die Bäume auf befallene Knospen und Triebspitzen . Schneiden sie befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurück, um so vorhandene Infektionsherde zu entfernen. Beobachten sie ab dem Beginn der Austriebszeit die Triebe, Blätter und die Blüten, um einen Befall möglichst frühzeitig zu erkennen und durch konsequenten Rückschnitt eine Ausbreitung zu verhindern bzw. zu reduzieren. Besonders bei schwülwarmer Witterung, die optimale Wachstumsbedingungen für den Mehltaupilz schafft, ist eine Kontrolle der Bäume wichtig. Wird der Rückschnitt konsequent durchgeführt, ist eine Bekämpfung des Mehltaus mit Hilfe von Silberwasser ohne Probleme zu bewältigen. Besprühen sie die gesunden und befallenen Triebe und Blätter einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm und zusätzlich gießen sie einmal wöchentlich den Baum oder Bäume mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

 

9. Kohlgemüse Image

Vorwiegend handelt es sich um den falschen Mehltau (Peronospora parasitica) bei Blumenkohl, Kopfkohl (Weißkohl/kraut, Rotkohl/kraut, Wirsing), Rosenkohl, Romanesco, Spitzkohl, Grünkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Chinakohl.

Der Pilz ist saatgutübetragbar. D. h., daß Kohlgewächse während der Anzucht bereits infiziert werden können. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 10 - 15° C begünstigen ein rasches Wachstum. Die Blattoberseiten zeigen bald nach der Infizierung weiß-gelbe Flecken, die Unterseiten sind mit einem hellen Pilzrasen belegt. Die Blätter sterben ab und faulen.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

10. Kürbisgewächse Image

Die Familie der Kürbisse ist sehr groß. Es sind mehr als 800 Sorten bekannt. Zu den Kürbisgewächsen die in unseren Breiten häufig mit echtem Mehltau (Podosphaera xanthii) infiziert werden zählen Gurken, Melonen, Kürbisse und Zucchini. Bei starkem Befall kann die ganze Pflanze samt Stengel und Blüten durch den Pilz in Mittleidenschaft gezogen werden. Es bildet sich ein satter Pilzrasen der die Kürbisgewächse wie mit "Mehl bestäubt" aussehen lässt. Infizierte Pflanzenteile zeigen deutliche Wachstumsstörungen, verkümmern und sterben ab. Bei Früchten kommt es zu hohen Ertragseinbußen, die meisten beginnen zu faulen.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

11. Rosen Image

Der echte Rosenmehltaupilz (Podosphaera pannosa) wächst auf Zweigen, Blattstielen und Kelchblättern. Das Pilzgeflecht (Myzel) entwickelt sich schnell und käftig. Es ist zunächst weiß, mehlartig und abkratzbar. Es entwickelt mit der Zeit eine gelbliche, teils grau braune Farbe. Bei Rosen wird der Mehltaupilz auch als "Schönwetterpilz bezeichnet, da bei anhaltender Trockenheit junge Triebe und Blätter geschwächt werden und dadurch recht anfällig für Pilzinfektionen sind.

Der falsche Rosenmehltaupilz (Peronospora sparsa) weicht bei Rosen von den sonst typischen Symptomen ab. Auf den Blattoberseiten bilden sich rötliche, purpurfarbene oder bräunliche Flecken. Die Blattunterseite zeigt an den infizierten Stellen ansonsten den klassischen grauweißen Schimmelrasen. Die Blätter vertrocknen und fallen ab.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

12. Salatarten (Blattgemüse) Image

Salatpflanzen sind im klassischen Sinne Blattgemüse. Dazu zählen verschieden Gemüsearten wie: Kopfsalat, Feldsalat, Chicoree, Schnittsalat, Pflücksalat, Löwenzahn, Mangold, Petersilie, Spargel, Spinat, Rucola u. a. Blattgemüse werden in feuchten, warmen Jahren häufig durch den falschen Mehltau (Bremia lactucae) befallen. Durch das Überwintern der Sporen im Boden und den engen Kontakt der Pflanzen zur Erde werden meist die äußeren Blätter infiziert. Es bilden sich gelblich, braune Flecken auf den Blättern und Blattadern. Unter den Blättern findet man den typisch weiß-braunen Pilzbelag. Die Blätter vertrocknen oder faulen in weiterer Folge. Im Öko-Gemüseanbau führt der falsche Mehltau bei vielen Kulturarten zu hohen Ertragsverlusten.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

13. Steinobst Image

Wichtige Steinfrüchte sind: Pfirsich, Kirsche, Nektarine, Aprikose, Zwetschge, Pflaume und Mirabelle.

Der echte Mehltau gehört neben anderen zu den wichtigsten Pilzerkrankungen bei Stein- und anderen Obstbäumen. Bei anfälligen Bäumen und bei entsprechenden Witterungsverhältnissen tritt er sehr häufig auf. Bäume mit dieser Pilzerkrankung zeigen bereits im Herbst und Winter an den Knospen deutliche Zeichen der Infektion. Die Knospen sind matt, runzelig und wirken im Gegensatz zu gesunden Knospen deutlich verkümmert. Sie treiben im Frühjahr nur spärlich oder gar nicht aus. Ein guter Fruchtstand ist dadurch nicht mehr möglich. Bei einem Befall im Frühjahr und Sommer sind junge Blätter und Triebe bereits nach dem Austrieb von einem weißen, mehligen Belag überzogen. Die Blätter verkümmern, rollen sich zusammen und vertrocknen vom Rand her. Zum Teil ist auf den Blättern neben dem weißlichen Belag eine braun-rötliche, dunkle Verfärbung zu sehen. Bei einem Befall der Blüten entwickeln sie sich nicht mehr vollständig und verkümmern. Bei sehr starkem Befall des Baumes können in weiterer Folge auch die Früchte infiziert werden. Sie zeigen dann einen gitterartigen Rost als Kennzeichen.

Gegenmaßnahmen

Kontrollieren sie bereits im Winter die Bäume auf befallene Knospen und Triebspitzen . Schneiden sie befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurück, um so vorhandene Infektionsherde zu entfernen. Beobachten sie ab dem Beginn der Austriebszeit die Triebe, Blätter und die Blüten, um einen Befall möglichst frühzeitig zu erkennen und durch konsequenten Rückschnitt eine Ausbreitung zu verhindern bzw. zu reduzieren. Besonders bei schwülwarmer Witterung, die optimale Wachstumsbedingungen für den Mehltaupilz schafft, ist eine Kontrolle der Bäume wichtig. Wird der Rückschnitt konsequent durchgeführt, ist eine Bekämpfung des Mehltaus mit Hilfe von Silberwasser ohne Probleme zu bewältigen. Besprühen sie die gesunden und befallenen Triebe und Blätter einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm und zusätzlich gießen sie einmal wöchentlich den Baum oder Bäume mit 250 ml Silberwasser zu 50 ppm (auf 5 Liter Wasser verdünnen).

 

 

 

14. Weinreben Image

werden sowohl durch den echten Mehltau (Oidum) als auch durch den falschen Mehltau (Penerospora viticula, Plasmopara viticola) befallen, wobei der falsche Mehltau bei weitem mehr Schaden anrichtet. Vor allem nördliche Weinbaugebiete sind davon betroffen. Der Pilz wurde wahrscheinlich 1878 von Amerika nach Europa eingeschleppt.

Echter Mehltau

bereits kurz nach dem Austrieb werden die Reben befallen. Der Grund dafür ist der, daß der Pilz recht kälteunempfindlich ist und den Winter in den Knospen und Trieben überlebt. Der Pilz wächst bereits ab 5 Grad C und beginnt mit der Sporenproduktion bei feuchtem aber auch trockenen Verhältnissen. Die jungen Blätter kräuseln sich, dann bedeckt der Pilzrasen beide Seiten der Blattflächen. Der gefährdetste Monat ist der Juni bei feucht-warmem wechseldem Wetter. Die Farbe des Pilzes variiert zwischen grau bis braun. Schlußendlich welken die Blätter und fallen ab. Auch die Triebe und die Früchte werden befallen. Die Beeren platzen auf und die Kerne quellen heraus. Hier besteht zusätzlich die Gefahr einer sekundär Infektion durch Bakterien. Ebenfalls wird die Rinde in Mittleidenschaft gezogen; sie reißt auf und verliert an Glanz. Besonders anfällig sind Weinreben die an Hauswänden ranken.

Falscher Mehltau

verursacht im Weinbau beträchtlichen Schaden. Die überwinternden Sporen des falschen Mehltau befallen alle grünen Teile der Rebe mit Spaltöffnungen, besonders die jungen Blätter, aber auch Beeren. Die Gefährdung beginnt im Frühjahr und dauert bis August. Die Infektion beginnt mit blaßgelben, später bräunlichen "Ölflecken" auf der Blattoberseite, auf der Blattunterseite bildet sich ein weißer Rasen. Das Laub und die Blütenstände sterben ab. Blüten- und Nachblüteninfektionen bewirken ein Eintrocknen und Abfallen der jungen Beeren. Wächst der Pilz ins Beereninnere, werden diese nur ebsengroß mit blaugrauer Verfärbung (Lederbeeren). Bei schwerer Infektion entstehen blasse , dünne Rotweine und schwächliche Weißweine.

 
Dosierung und Anwendung:
 
Zur Vorbeugung
 

Für ca. 100 m2 Weinreben benötigen sie 500 ml kolloidales Silberwasser zu 50ppm. Diese 500 ml werden mit 10 l normalem Wasser verdünnt und damit werden die Reben 1 x wöchentlich besprüht. Fangen sie früh genug damit an (Anfang März). Optional empfiehlt es sich 1 x monatlich 500 ml kolloidales Silberwasser zu 50ppm ins Gießwasser zu geben (auf 10 l Gießwasser).

Für Großflächen stellt Silver-Aquatec hochkonzentriertes Silberwasser her, das wesentlich stärker verdünnt werden kann und weitaus ergiebiger ist. Kontaktieren sie uns bitte diesbezüglich.

Bei Befall

Schneiden sie die betroffenen Pflanzenteile heraus. Die gesunden werden einmal wöchentlich mit der oben angegebenen Dosierung behandelt. Ebenfalls empfiehlt es sich 1 x monatlich die Reben w. o. angegeben zu gießen.

Tipp: Vermeiden sie eine Überdüngung mit Stickstoff. Im übrigen können sie den Pflanzenschnitt ohne Bedenken kompostieren. Wenn sie sich nicht sicher sind übergießen sie den Kompost mit Silberwasser.

 

15. Wurzelgemüse Image

Als Wurzelgemüse werden essbare, nährstoffreiche Speicherwurzeln zusammengefasst, die botanisch zu den Rüben zählen. Zu Wurzelgemüse zählen: Karotten, Knollensellerie, Steckrüben, Speiserüben, Petersilienwurzel, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Kohlrabi, Schwarzwurzel, Topinambur und Zuckerwurzeln.

Bei Wurzelgemüse tritt vorwiegend der echte Mehltau (Erysiphe heraclei) in trockenen Sommern auf. Viel Niederschlag vermindert den Befall. Der Pilz zeigt sich als dichter mehlig-weißer Belag auf den Blättern und Kraut. Sehr starker Befall kann zu einer deutlichen Ertrags- und Qualitätsminderung führen.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).

 

16. Zwiebelgewächse Image

Die Zwiebel- oder Lauchgwächse umfassen ca. 800 Arten. Die bekanntesten Vertreter sind die Speisezwiebel, Schalotten, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Poree, Schnittlauch und Bärlauch.

Der falsche Mehltau (Peronospora destructor) kann bei feucht-kühlen Witterungsbedingungen zu einem massiven Befall der verschiedenen Zwiebelgewächse führen. Die ideale Gedeitemperatur liegt zwischen 15° C und 20° C. Hohe Verluste in Bezug auf Ertrag und Qualität sind die Folge. Bei feuchter Witterung und Taubildung entwickeln sich an den Spitzen oder an abgeknickten Zwiebelröhren längsovale Flecken. Im weiteren Verlauf bildet der Pilz einen dunkelgrauen bis violetten Pilzrasen auf den infizierten Stellen aus. Die befallenen Blätter welken und sterben frühzeitig ab.

Zur Vorbeugung

Bei Neuanpflanzung gießen sie die Pflanzen einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm. Verwenden sie dafür ca. 250 ml Silberwasser auf 5 Liter normales Leitungs- oder Regenwasser.

Bei Befall

Sie sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernen und die gesunden einmal wöchentlich mit Silberwasser zu 50 ppm besprühen, oder einmal wöchentlich 250 ml Silberwasser zu 50 ppm ins Gießwasser geben (auf 5 Liter).



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