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Kolloidales Silber bei Tieren

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Einleitung

Immer mehr Menschen die die Vorzüge von kolloidalem Silber kennen gelernt und vieleicht auch schon für sich genutzt haben, verwenden das Silberwasser mit gleichem Erfolg bei ihren Tieren. Und tatsächlich gibt es viele Übereinstimmungen zwischen Mensch und Tier. So manche Krankheit, die von Viren, Bakterien oder Pilzen beim Menschen verursacht werden, werden ebenso durch diese beim Tier verursacht. So wird beim Menschen eine Mittelohrentzündung genauso wir z. B. bei der Katze durch dieselben Bakterien hervorgerufen. Der eigentliche Unterschied besteht nur in der Applikationsweise und der Dosierung. Von ihrem Hund werden sie wahrscheinlich schlecht erwarten können, daß er das kolloidale Silber freiwillig einnimmt. Hier ist oft die Kreativität des Tierbesitzers gefragt um andere Möglichkeiten zu finden. Grundsätzlich kann man sich an der Einnahme von Medikamenten orientieren. Die Dosierung wird, wie auch beim Menschen, der jeweiligen Größe bzw. dem jeweiligen Alter angepasst. Wie bei Kindern wird die Menge bei Kleintieren dementsprechend reduziert.

Vorbeugen ist besser als heilen.

Zur allgemeinen Prophylaxe gegen Krankheiten kann kolloidales Silber dem Futter oder dem Trinkwasser beigemengt werden. Allerdings ist wie beim Menschen eine unverdünnte Verabreichung die optimalste Einsatzmöglichkeit.

Bei Kleintieren kann Silberwasser mittels einer Plastikspritze (ohne Nadel) unter die Zunge gespritzt werden. Bei großen Tieren wird das Silberwasser so weit wie möglich in den hinteren Maulbereich oder den Rachen gespritzt. Sollte dies nicht möglich sein, geben sie das Silberwasser in das Trink- oder Futtergefäß des Tieres. Bei Entzündungen im Maulbereich können sie auch eine Sprühflasche verwenden; für Entzündungen der Pfote, Hufe oder Tatzen verwenden sie am besten naßgetränkte Kompressen.

Wenn sie weiterlesen finden sie alphabetisch geordnet sehr viele Erkrankungen von Pferden, Hunden und Katzen die durch Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten hervorgerufen werden. Zu jeder Krankheit finden sie eine ausführliche Beschreibung des Krankheitsbildes und zusätzlich die jeweilige Dosierung und Anwedungsmöglichkeit für kolloidales Silber.

In unserem Shop finden sie dieselben Erkrankung mit einem Bild unterlegt. Klicken sie einfach auf das zutreffende Bild und sie gelangen sofort zur, für die jeweilige Erkrankung richtigen Dosierung an Silberwasser. Nur noch die Menge eingeben und bestellen.

Noch ein Hinweis: Der Einsatz von kolloidalem Silber ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt. Besonders bei schwerwiegenden Erkrankungen sollten sie den Gang zum Tierarzt nicht hinauszögern. Sollte nach ein paar Tagen der Behandlung mit Silberwasser keine Besserung eintreten, ziehen sie ihren Tierarzt zur Rate. In vielen Fällen kann kolloidales Silber ihrem Tier helfen und die Behandlung unterstützen. Die Beschreibungen sind nicht dazu geeignet, selber Diagnosen zu erstellen. Wir haben die Texte aus verschiedenen Büchern recherchiert, geben aber keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit dieser Texte.



 


 

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Erkrankungen unserer Pferde (alphabetisch gereiht)

 

 

  1. Bindehautentzündung

  2. Bronchitis

  3. Dämpfigkeit

  4. Druse

  5. DSLD

  6. Einschuß

  7. Gallen

  8. Hautpilze

  9. Hufrehe

  10. Ladendruck

  11. Luftsackerkrankung

  12. Lungenentzündung

  13. Mauke

  14. Mondblindheit

  15. Rotz

  16. Sommerekzem


Sollte ihr Tier an einer anderen Krankheit leiden die hier nicht aufgeführt ist, scheuen sie nicht uns eine Email-Nachricht darüber zu senden. Wir werden selbstverständlich das Krankheitsbild analysieren und ihnen mitteilen ob Silberwasser auch für diesen Bereich geeignet ist.

 


1. Bindehautentzündung Image

 

Konjunktivitis ist der medizinische Fachausdruck für die Entzündung der Bindehaut des Auges. Die Bindehautentzündung kann unterschiedliche Ursachen haben.

Allgemeine Symptome der Konjunktivitis sind eine verstärkte Durchblutung und damit Rötung der Bindehaut, eine Bindehautschwellung, eine Verengung der Lidspalte, vermehrter Tränenfluß, Lichtscheu, Zusammenkneifen der Augenlider, Juckreiz, Brennen, Eiterbildung und oft auch starke Schmerzen. Darüber hinaus können Schleimhautveränderungen wie Bläschen und Beläge entstehen.

Therapie:

Versuchen sie die Ursache (Zugluft, starke Staubbildung, Rauch, Fremdkörper usw.) zu beseitigen bzw. zu vermeiden.

Verwenden sie pro Tag 5 ml Silberwasser zu 25 ppm für beide Augen. Träufeln sie das kolloidale Silber mehrmals täglich (ca. 10 Tropfen) in jedes Auge. Sie können auch ganz vorsichtig Auswaschungen mit Silberwasser (25 ppm) vornehmen.

 

2. Bronchitis Image

Als Bronchitis wird eine Entzündung der Bronchien bezeichnet. Als Tracheobronchitis bezeichnet man eine Entzündung der Bronchien und der Luftröhre. Aufgrund klinisch bedeutsamer Unterschiede erfolgt eine Einteilung in akute Bronchitis und chronische Bronchitis.

Viren, Bakterien und Pilze, aber auch andere Erreger können bei Tieren Infektionen der Atemwege verursachen, die sich als Schnupfen, Erkältung oder einer Grippe äußern. Wie beim Menschen treten Atemwegserkrankungen auch bei Tieren vorwiegend in der kalten Jahreszeit auf.

Therapie:

Bei bakteriellen, viralen oder Pilzinfektionen kann Silberwasser zu 50 ppm sehr gut helfen. Verabreichen sie 3 x täglich 100ml Silberwasser über 4 Tage. Danach bis zum völligen Abheilung der Bronchitis 1 x täglich morgens 100ml. Bei Nasen u./o. Augenbeteiligung können sie Silberwasser auch als Nasen- bzw. als Augentropfen applizieren.

 

3. Dämpfigkeit (chronisch obstruktive Bronchopneumonie)

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Wird eine Erkrankung des Brochialsystems, meist verbunden mit Husten, nicht rechtzeitig behandelt und hält er über mehrere Wochen an, geht der zu Anfang feuchte Husten in einen trockenen Husten über. Dieser kann sehr schnell chronisch werden und führt in der Folge zum Auftreten der Dämpfigkeit.

Eine weitere häufige Ursache der Dämpfigkeit ist das falsche Eindecken des Pferdes im Winter. Oft decken die Besitzer ihrer Pferde nur über Nacht ein und verzichten tagsüber auf die Winterdecke. Dies führt zum Verlust des richtigen Tag/Nacht Rhythmus, da der Temperaturunterschied fehlt.

Dämpfige Pferde atmen bereits bei geringer Anstrengung schwer und unregelmäßig, häufig kommt auch Husten dazu. Es zeichnet sich auch meist die sogenannte Dampfrinne ab, eine Einkerbung des Leibes zwischen Bauchmuskel und Rippenbogen. Zum Anfang der Erkrankung ist meist noch keine Verminderung der Leistungsfähigkeit des Pferdes zu bemerken, da es versucht durch Unterstützung durch die Bauchmuskulatur und durch die Erhöhung der Atemfrequenz entgegen zu wirken.

Therapie:

Behandeln sie auftretenden Husten frühzeitig!

Bei Dämpfigkeit geben sie ihrem Pferd eine Woche lang 3 x täglich 100 ml Silberwasser zu 50 ppm. Danach bis zur Symptombesserung 2 x täglich dieselbe Dosierung.

Zusätzlich ist eine der geringeren Belastbarkeit des Pferdes angemessene Arbeit sowie das Vermeiden von Faktoren, die die Atemwege und die Lunge reizen könnten, sinnvoll.

 

4. Druse Image

Die Druse ist eine Pferdekrankheit die auch als Coryza contagiosa oder Adenitis equorum bezeichnet wird. Diese sehr ansteckende Infektionskrankheit befällt die oberen Luftwege des Pferdes. Verursacht wird die Druse durch das Bakterium Streptococcus equi. Die Inkubationszeit beträgt 3 bis 14 Tage, wobei sich der Erreger über das Blut und die Lymphe verbreitet.

Neben einem Katarrh der Nase mit schleimig-eitrigem Nasenausfluß, Husten und hohem Fieber kommt es häufig zu einer Vereiterung der Kopflymphknoten, Unterkieferlymphknoten und Kehlgangslymphknoten. Beim Befall der Kehlgangslymphknoten kann die Erkrankung auf den Luftsack übergreifen und zu einer Vereiterung des Luftsackes führen. Durch das Übergreifen auf die Lunge kann sich eine Lungenentzündung entwickeln. In seltenen Fällen kann es zu einer Streuung der Abszeße in andere Organe wie Leber, Milz, Niere, Gehirn und Darmlymphknoten kommen. Die Erkrankung ist ohne Behandlung nicht selten tödlich.

Therapie:

Verabreichen sie 1 Woche lang 3 x täglich 100 ml Silberwasser zu 50 ppm . Danach bis zur völligen Genesung 2 x täglich dieselbe Dosierung.

 

5.DSLD (Degenerativ Suspensory Ligament Dismitis)

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DSLD ist ein degeneratives Syndrom bei Pferden. Es handelt sich hier um eine sogenannte degenerative Fesselträgerentzündung. Die Erkrankung ist bisher nur oberflächlich erforscht.

DSLD bewirkt eine Verkrüppelung der Fesselträger des Pferdes. Die Krankheit wird als degenerativ bezeichnet, da es im Laufe der Jahre zu einer progressiven Verschlimmerung der Entzündung (Desmitis) des Fesselträgers kommt. Es sind beide Hinter- oder beide Vorderbeine betroffen. Bei Baso Peruanos konnte man Fälle beobachten, bei denen alle 4 Gliemaßen betroffen waren.

Durch Forschungen ließ sich feststellen, daß sich das Syndrom bei Paso Paruanos anders als bei anderen Pferderassen auswirkt. Die meisten Tiere erkranken in einem Alter von 8-13 Jahren und mußten in den darauffolgenden Jahren eingeschläfert werden. Bei ihnen entwickelt sich die Krankheit nicht durch zu große Belastungen.

Man geht davon aus, daß DSLD bestimmte Zellgewebe schädigt bzw. verändert und es so zu einer dauerhaften Entzündung des Fesselträgers kommt. Der Prozeß kann auch als eine Art Rückbildung gesehen werden.

DSLD kann auch vermutlich das innere Organsystem schädigen. Bei einigen Pferden, bei denen man die Diagnose DSLD stellen konnte, ließen sich tumorartige Veränderungen der inneren Organe feststellen.

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DSLD entwickelt sich über einen längeren Zeitraum und weist deshalb verschiedene Stadien auf.

Anfangsstadium:

Zu Beginn bleibt die Krankheit häufig unbemerkt, da Symptome wie Rückenschmerzen, Wesensveränderungen und allgemeine Steifheit häufig mit andeen Belastungsfaktoren verwechselt werden. Die Diagnose in diesem Stadium fällt schwer.

Mittleres Stadium:

Die Pferde haben Schwierigkeiten auf 3 Beinen zu stehen (z. B. beim Beschlagen). Durch die zunehmende Steifheit entsteht auch ein zunehmender Bewegungsmangel. Dieses Stadium wird oft mit einer Arthritis verwechselt.

Fortgeschrittenes Stadium:

Es tritt eine Verdickung des Fesselkopfes an den betroffenen Beinen auf. Manche Pferde zeigen in diesem Stadium Veränderungen des Ganges zur Lahmheit. Die Bewegungsaktivität wird häufig unbemerkt weniger.

Endstadium:

Im Endstadium stehen die Pferde in einer Schonhaltung, in der sie die gesunden Beine belasten. Vielen Pferden ist es nur noch möglich zu liegen, da ihnen jede Belastung der kranken Beine starke Schmerzen verursacht.

Besonders gefährdet sind Tiere der Rasse Paso Peruano. Andere Rassen sind vereinzelt betroffen, wobei Pferde die eine der betroffenen Rassen als Vorfahren aufweisen, ebenfalls gefährdet sein können. Zusätzlich gibt es Tiere, die durch starke Belastung (z. B. Rennpferde) oder durch einen früheren Fesselträgerschaden erkranken. Auch Zuchstuten und ältere Pferde sind gefährdet.

Therapie:

Verabreichen sie 1 Woche lang 3 x täglich 100 ml Silberwasser zu 50 ppm . Danach bis zur völligen Genesung 2 x täglich dieselbe Dosierung. Zusätzlich baden sie die Fesseln 1 x täglich mit Silberwasser. Verdünnen sie dazu 500 ml Silberwasser zu 25 ppm mit normalem Wasser (ca. 5 Liter) und geben diese Mischung in eine Wanne oder einen Kübel. Die Fesseln sollten deutlich überspült sein. Lassen sie ihr Pferd bis zu einer halben Stunde im Silberwasser stehen. Alternativ können sie mit Silberwasser getränkte Tücher um die Fesseln wickeln. Dann sollten sie aber diese bis zu einer Stunde um die Fesseln belassen.

 

6. Einschuß Image

Als Einschuß wird eine Entzündung des Unterhautbindegewebes des Pferdes bezeichnet. Er entsteht durch das Eindringen von Bakterien in eine Wunde und zeigt sich meist durch Anschwellen des Verletzungsbereiches. Der Einschuß tritt meist im unteren Teil der Hinterbeine auf. Entsteht Eiter und dieser schmilzt in das umliegende Gewebe ein, spricht man von einer Phlegmone.

Therapie:

Verabreichen sie 3 Tage lang 3 x täglich 100 ml Silberwasser zu 50 ppm . Danach bis zur völligen Genesung 2 x täglich dieselbe Dosierung.

Bei einer Phlegmonenbildung verwenden sie lokal eine Zugsalbe. Sobald sich die Phlegmone geöffnet hat, reinigen sie die Wunde mit unverdünntem Silberwasser zu 25 ppm. Oftmals hilft ein kleiner Schnitt um die Phlegmone zu öffnen. Dies ist Aufgabe des Tierarztes.

 

7. Gallen Image

Galle bezeichnet in der Veterinärmedizin, vor allem in der Pferdemedizin, eine Umfangsvermehrung synovialer Strukturen (Gelenke, Sehnenscheiden, Schleimbeutel), die durch eine entzündliche Vermehrung der Synovia hervorgerufen wird. Während Gallen von Hautschleimbeuteln im wesentlichen nur ein kosmetisches Problem darstellen, führen Anschwellungen der übrigen Strukturen zu Lahmheiten. Neben solchen Synovialschwellungen wird der Ausdruck "Galle" für druckbedingte Entzündungen der Huflederhaut verwendet (Steingalle)

Je nach betroffender synovilar Struktur wird unterschieden in:

  • Gelenkgalle

  • Sehnenscheidengalle (Tendovaginitis)

  • Schleimbeutelgalle (Bursitis)

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Für häufiger betroffene Strukturen werden spezielle Bezeichnungen verwendet:

Eiergalle: Anschwellung des Schleimbeutels am Fersenbeinhöcker (Bursa subtendinea calcanea)

Genickbeule: Anschwellung des Schleimbeutels zwischen Nackenband und Atlas (Bursa subligamentosa nuchalis cranialis)

Knieschwamm: Anschwellung des Hautschleimbeutels vorne an der Vorderfußwurzel (Bursa subcutanea precarpalis)

Kreuzgalle: Anschwellung des Sprunggelenks

Kurbengalle: Anschwellung der gemeinsamen Sehnenscheide von Musculus flexor digitorum lateralis und Musculus tibialis caudalis

Liegebeule: Anschwellung des Schleimbeutels unter dem Ansatz des Musculus biceps femoris am Conylus lateralis des Oberschenkelknochens (Bursa subtendinea musculi bicipitis femoris)

Piephacke: Anschwellung des Hautschleimbeutels am Fersenbein (Bursa subcutanea calcanea)

Stollbeule: Anschwellung des Hautschleimbeutels am Ellbogenhöcker (Bursa subcutanea olecranii)

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Therapie:

Im wesentlichen richtet sich die Behandlung nach den Kriterien einer infektiösen oder nichtinfektiösen Entzündung. Sie erfolgt wie bei einer Bursitis (Schleimbeutelentzündung) in der Humanmedizin.

Stellen sie das betroffene Gelenk vorübergehend ruhig und versuchen sie die auslösende Aktivität einzustellen bzw. zu verringern. Eine Kühlung des schmerzhaften Schleimbeutels wird meist als wohltuend empfunden und wirkt zusätzlich entzündunshemmend. Falsch wäre das Gelenk über einen längeren Zeitraum nicht zu bewegen, da sonst die Gefahr besteht das es versteift. Wichtig ist daher eine langsame und behutsame Bewegung ohne Belastung.

Verabreichen sie 1 Woche lang 3 x täglich 100ml Silberwasser zu 50 ppm. Danach bis zur völligen Genesung 2 x täglich dieselbe Dosierung.

Geht die Entzündung mit den genannten Maßnahmen nicht zurück ist eine chirurgische Sanierung indiziert. Dabei wird der Schleimbeutel drainiert oder eventuel entfernt.

 

8. Hautpilze Image

Hautpilz ist eine Bezeichnung für die Dermatomycose (Pilzerkrankung der oberen Hautschicht) und den Dermatophyten (Pilz selbst). Tiere können von verschiedenen Hautpilzen befallen werden. Durch ein und denselben Pilz können Haut, Haare, Nägel oder Krallen befallen sein. Vorwiegend durch Fehlernährung, Stress und durch ein Immundefizit können Hautpilze zum Ausbruch kommen. Ein Hautpilzbefall zeigt sich vor allem durch einen Juckreiz der betroffenen Hautstellen. Zusätzlich können die Haare an den betroffenen Stellen ausfallen.

Therapie:

Die betroffenen Hautareale werden 3 x täglich mit 25 ppm kolloidalem Silber besprüht oder eingerieben. Zusätzlich geben sie ihrem Pferd über längere Zeit morgens und abends 100 ml Silberwasser zu 25 ppm bis zum Verschwinden der Symptome.

 

9. Hufrehe Image

Die Hufrehe (Laminitis) ist eine Krankheit die durch eine aseptische, d. h. nicht durch Infektionserreger (meist Bakterien), hervorgerufene Entzündung der Huflederhaut beim Pferd verursacht wird. Bei dieser Erkrankung löst sich die Hufkapsel von der Lederhaut. Die akute Hufrehe ist ein Notfall und bedarf einer sofortigen Behandlung; in extremen Fällen kann es zum Ausschuhen kommen. Die chronische Hufrehe kann zu einer Hufbeinrotation führen.

Ursachen:

Eine Hufrehe kann durch mehrere Ursachen bedingt sein. Ihnen ist gemeinsam, dass sie zu einer Störung der Mikrozirkulation des Blutes im Bereich der Huflederhaut führen.

Die Belastungsrehe entsteht durch Überlastung des Hufes. Sie wird vor allem durch langes Laufen auf harten Böden ausgelöst (Marschrehe) oder durch Überlastung eines Hufes z. B. nach der Ruhigstellung des gegenüber liegenden Beines. Auch lange Stallphasen können aufgrund der dadurch ausgelösten Störung der Blutzirkulation zu einer Rehe führen (Stallrehe).

Die Futterrehe ist die am weitesten verbreitete Hufrehe und wird durch falsche Fütterung verursacht. Eine kohlehydratreiche Ernährung fördert das Entstehen von Stoffwechselstörungen. Strukturlose, kohlehydratreiche Futtermittel (z. B. Getreide) führen zu einer explositionsartigen Vermehrung von kohlehydratspaltenden Bakterien im Dickdarm und zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure. Diese wiederum verursacht ein Massensterben der rohfaserverdauenden Bakterien und eine Freisetzung von Giftstoffen, die schlußendlich zu einer massiven Übersäuerung des Organismus führen. Ähnlich kann bei einer

Rehe durch Wasser bei einer zu großen Aufnahme von kaltem Wasser die Darmflora geschädigt und ebenfalls Giftstoffe freigesetzt werden.

Eine Geburtsrehe kann durch den Verbleib von Kleinstteilen der Nachgeburt in der Gebärmutter entstehen. Hierbei kommt es zu einer bakteriellen Zersetzung und der Aufnahme von Giftstoffen (Endotoxinen) in die Blutbahn.

Bei der Vergiftungsrehe werden im Darm ähnliche Vorgänge wie bei der Futterrehe im Darm ausgelöst. Vergiftungen können durch Aufnahme von Giftpflanzen wie z. B. Rizinus, Wicken, Robinien und Eicheln sowie durch Herbizide, Fungizide, Pestizide, Schimmelpilze und Pilzsporen entstehen. Gelegentlich sind aber auch Impfungen und Wurmkuren die Auslöser einer Vergiftungrehe.

Für die Medikamentenrehe können veschiedene Medikamente verantwortlich sein. Unter besonderem Verdacht stehen Cortisonpräparate.

Eine Rehe kann auch als Folge- oder Begleiterkrankung beim Cushing-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen, Zyklusstörungen der Stute (Dauerrosse oder ausbleibende Rosse) und Darmentzündungen infolge von Durchfallerkrankungen entstehen. Ebenfalls können eine Hyperlipidämie (erhöhte Blutfette) oder der Kreuzverschlag für eine Rehe verantwortlich sein. In seltenen Fällen entsteht eine Rehe durch einen Stromschlag.

Bei Bestehen einer Entzündung über 48 Stunden spricht man von chronischer Rehe. Folgen können ein Absinken des Hufbeins in die Kapsel, eine Rotation desHufes um das Hufgelenk, wobei die Hufbeinspitze zum Boden hin tendiert, oder die Kombination beider Varianten sein. Bei schwerer Rehe übt die Hufbeinspitze starken Druck auf die Sohle aus. Die Hufbeinspitze weicht dem Druck von unten aus indem sie sich verformt ("Skispitze") bzw. indem sich Knochensubstanz abbaut. In noch schwereren Fällen bricht die Hufbeinspitze durch die Sohle (Hufbeindurchbruch). Das Endstadium bildet das Ausschuhen, bei dem sich die Hufkapsel komplett ablöst. Von der Mehrheit der Tierärzte wird ein Erlösen des Tieres angeraten. Auch hier ist eine Heilung theoretisch möglich, wobei der Erfolg der Therapie nicht garantiert wird.

Symptome der Hufrehe

Zu Beginn ist ein eher kühlerer Huf als im Normalzustand feststellbar. Da dieser Zustand sich in einem zeitlich geringen Korridor befindet wird dieses Symptom nur selten bemerkt. Wenn bereits eine Entzündung vorhanden ist, ist ein wärmerer Huf gegeben. Der Kronrand ist leicht geschwollen. Das Pferd zeigt einen klammen, verhaltenen Schritt, d. h. die Schritte werden kurz und flach, später steif. Die Steifigkeit wird beim engen Wenden des Pferdes besonders deulich sichtbar. Eine erhöhte Pulsation der Zehenarterien kann an der Hinterseite des Fesselkopfes getastet werden. Beim Abtasten der Sohle mit der Hufuntersuchungszange zeigt sich eine erhöhte Schmerzhafigkeit.

Sind alle Beine oder nur die Vorderbeine von der Rehe betroffen, stellt das Pferd die Hintebeine nach vorne unter den Bauch und verlagert das Gewicht auf die Hinterhand und auf die Trachten (Ballenfußung). Sind die Hinterbeine erkrankt, bringt das Pferd die Vorderbeine weit nach hinten unter den Bauch, senkt als Gegengewicht den Kopf und belastet die Hinterhufe abwechselnd. Ist nur ein Bein betroffen wird es dieses hochhalten.

Als Zeichen der Allgemeinstörung kommt es zu einer Erhöhung der Atem- (normal 8 -16/min in Ruhe) und Pulsfrequenz (normal 30 - 44/min), evtl. tritt Fieber (höher als 38,4 C) auf. Weitere Anzeichen sind häufiges Liegen, Schmerzen, Angstzustände und Unruhe.

Die akute Hufrehe wird nach einem 4 Stufenmodel beurteilt:

Grad 1: In der Ruhe hebt das Pferd die Hufe abwechselnd. Im Schritt ist keine Lahmheit erkennbar. Im Trab ist der Gang kurz und steif.

Grad 2: Im Schritt geht das Pferd zwar willig, aber steif vorwärts. Das Aufheben eines Fußes ist problemlos möglich.

Grad 3: Das Pferd bewegt sich sehr widerwillig und wehrt sich heftig gegen den Versuch, einen Fuß hochzuheben.

Grad 4: Das Pferd weigert sich, sich zu bewegen. Es ist nur durch Zwang zum Laufen zu bewegen. Eventuell wird auch das Fressen durch zu große Schmerzen verweigert.

Sofortmaßnahmen und Therapie:

Die sofortige Verständigung des Tierarztes, bei leichten Entzündungen eines Hufschmieds, Hufpflegers oder eines Tierheilpraktikers hat bei der Hufrehe dringliche Priorität.

Sehr empfehlenswert ist das sofortige und anhaltende Kühlen der betroffenen Hufe durch sehr kaltes Wasser. Sie können die Hufe ohne weiters in einen Eimer mit kaltem Wasser (evtl. Eiswürfel) stellen. Kälte trägt dazu bei, den Entzündungsprozeß zu hemmen und wirkt auch schmerzlindernd.

Eine sofortige Futterumstellung ist bei allen Arten der Rehe, also nicht nur bei der Futterrehe, zu empfehlen. Es sollte nur Heu und Stroh, eventuell ergänzt durch mäßige Gaben von Apfeln und Möhren verfüttert werden. In der Akutphase der Rehe und zur Prophylaxe empfiehlt es sich, Rauhfutter mit einem niedrigem Futterwert (geringe Eiweiß- und Fruktankonzentration, z. B. Haferstroh und abgelagertes Heu) als Hauptnahrungsmittel einzusetzen oder die Heugabe zu verringern und durch Stroh zu ersetzen. Hochtragende (9. bis 11. Monat) und säugende Stuten sollten, da sie einen erhöhten Energiebedarf haben, fettreiche Futterzusatzstoffe erhalten, da diese nach neuesten Erkenntnissen das Rehegeschen nicht bedingen. Dem Enzym Bromelain (in Kiwis und Ananas) wird ebenfalls eine Schutzfunktion zugeschrieben.

Das Pferd sollte, wenn möglich, auf einen weichen Untergrund gestellt werden. Stress ist unbedingt zu vermeiden. Falls ein Transport notwendig wird, können die Hufe mit Schwämmen oder Verbänden gepolstert werden.

Geben sie ihrem Pferd 1 Woche lang dreimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 50 ppm. Anschließend bis zur Symptombesserung einmal täglich. Zusätzlich geben sie 100 ml Silberwasser zu 50 ppm in den oder die Eimer mit kaltem Wasser in denen sie die Hufe des Pferdes 2 x täglich kühlen.

 

10. Ladendruck Image

Die Lade ist der zahnfreie Raum zwischen Schneide- beziehungsweise Hakenzähnen und Backenzähnen des Unterkiefers. Beim Reiten werden Trense u./o. Kandare in diesen Zwischenraum gelegt. Durch falsch sitzende Mundstücke oder auch unangemessen heftige Zügelführung kann eine akute oder chronische Entzündung, der sogenannte Ladendruck ausgelöst werden. Medizinisch gesehen handelt es sich um eine mechanisch ausgelöste, lokale Mundschleimhautentzündung. Merkmale sind blutige oder eitrige Geschwüre, Wunden und Knochenauftreibungen im Maulbereich. Das Pferd frisst durch die Schmerzen auch widerwillig.

Therapie:

Sprühen sie 3 Tage lang 3 x täglich Silberwasser zu 25 ppm mittels einer Sprühflasche auf die betroffenen Stellen. Danach bis zur völligen Genesung 2 x täglich dieselbe Dosierung. Ihr Pferd wird es ihnen danken. Das Silberwasser hat durch diese Applikationsweise auch einen zusätzlich kühlenden Effekt. Das Fressen wird dadurch einfacher.

 

11. Luftsackerkrankung Image

Der Luftsack ist eine große, blasenförmige Erweiterung der Ohrtrompete bei Pferdeartigen und einigen anderen Unpaarhufern. Der etwa 300 ml fassende Luftsack liegt beidseits zwischen der Schädelbasis und dem Schlundkopf direkt unter der Ohrspeicheldrüse. Er grenzt an das Mittelohr, Kopfgelenk und Kiefergelenk. Durch den großen Ast des Zungenbeins wird er in einen laterale und mediale Bucht unterteilt. Direkt an die Luftsackwand liegen einige wichtige Nerven und Gefäße des Kopfes, die bei Vereiterungen geschädigt werden können. Über seine funktionelle Bedeutung gibt es verschiedene Theorien. Am wahrscheinlichsten erscheint, dass er als eine Art Kühlsystem für das Gehirn fungiert, da die innere Kopfarterie (Arteria carotis interna) durch ihn verläuft. Da der Luftsack über die Ohrtrompete mit dem Nasenrachen in offener Verbindung steht, können Infektionserreger in den Luftsack eindringen. Daher sind Luftsackerkrankungen relativ häufig und können mitunter sogar tödlich verlaufen.

Wichtige Erkrankungen des Luftsackes:

1. Luftsackmycose

Sie ist die am meisten gefürchtete Erkrankung, die durch Schimmelpilze (Aspegillus fumigatus) hervorgerufen wird. Luftsackmycosen haben insgesamt eine schlechte Prognose und stellen oft eine tickende Zeitbombe dar, da die Gefahr gegeben ist, dass der Schimmelpilz die Carotis interna angreift und diese zum platzen bringen kann. Eine Sickerblutung oder im schlimmsten Fall eine Sturzblutung die zum Verbluten führt wäre die Folge. Auch Lähmungen einzelner Hirnnerven können bei Mycosen auftreten.

2. Luftsackempyem

Das Luftsackempyem tritt meist im Rahmen einer Druse, einer Streptokokkeninfektion der oberen Luftwege, auf. Es handelt sich dabei um eine bakterielle Entzündung mit begleitender Eiteransammlung.

3. Luftsacktympanie

Bei einer gestörten Funktion der Tubenklappe kann es zu einer Luftansammlung und zu einer massiven Erweiterung des Luftsackes kommen.

Therapie:

Wie oben beschrieben steht der Luftsack mit dem Nasen-Rachenraum in Verbindung. Verabreichen sie das Silberwasser dual. D. h. als orale Applikation und als Sprühapplikation in die Nüstern.

Orale Anwendung:

Geben sie ihrem Pferd 3 Tage lang dreimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm. Anschließend bis zur Symptombesserung einmal täglich.

Sprühapplikation: Verwenden sie eine ein Fläschchen mit Nasenzerstäuber. Sprühen sie 3 mal täglich zusätzlich zur oralen Anwendung das Silberwasser (ebenfalls 25 ppm) in die Nüstern. Achten sie darauf, daß das Pferd einschnauft wenn sie sprühen.

 

12. Lungenentzündung Image

Siehe Bronchitis und Dämpfigkeit

 

13. Mauke Image

Mauke ist eine bekterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge des Pferdes. Vorzugsweise erkranken Tiere mit langem Behang. Die Krankheit tritt am häufigsten in den Wintermonaten auf. Beides weist auf die Tatsache hin, dass die Haut besonders nach einer Vorschädigung (Nässe, Tausalz, Urin, mechanische Irritation) für eine Entzündung empfänglich ist. Dies äußert sich in der Ausbildung eines übel riechenden Sekretes über der wunden und teils stark juckenden Haut. Die Symptomatik kann durch eine bakterielle Sekundärinfektion verstärkt werden. Unbehandelt kommt es zum chronischen Verlauf, der mit einer starken Verdickung der Haut im betroffenen Bereich einhergeht. Die Folgeerscheinungen können bis zu einer Bewegungseinschränkung des darunterliegenden Gelenkes reichen. Im Winter trifft man Mauke häufig bei Offenstallpferden an, da hier der Behang sehr schnell verschmutzt und einen sehr guten Nährboden für Bakterien bildet. Die Krankheit tritt auch sehr oft im Spätsommer auf, wenn das Gras aufhört zu wachsen und sich das Eiweiß (Protein) speichert. Zu kleereiche, bzw. zu "fette" Weiden, kann also auch ein Auslöser für Mauke sein. In diesem Fall sollte die Fütterung umgestellt werden.

Therapie:

Geben sie ihrem Pferd 3 Tage lang dreimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 50 ppm. Anschließend bis zur Symptombesserung einmal täglich 100 ml. Zusätzlich besprühen sie die betroffenen Stellen öfters mit Silberwasser zu 25ppm.

 

14. Mondblindheit Image

Die Mondblindheit (ERU=equine rezidivierende Uveitis), auch als periodische Augenentzündung bezeichnet, ist eine nicht eitrige Entzündung der Iris sowie der Aderhaut des Auges (Uveitis) speziell beim Pferd. Ebenfalls beteiligt sind Glaskörper und die Linse. Sie neigt zu Rückfällen und tritt dann meist periodisch auf.

Die periodische Augenentzündung wird bereits seit mehreren Jahrhunderten beobachtet, trotzdm konnte bis heute keine eindeutige Ursache gefunden werden. Heute geht man davon aus, dass es sich um eine Folge einer bakteriellen Infektion, der Leptospirose handelt bzw. um eine allergische Reaktion auf das Eiweiß der Leptospiren. Die im Glaskörper befindlichen körpereigenen Abwehrstoffe wehren sich sozusagen gegen die Leptospiren und rufen damit die Entzündungszeichen hervor.

Die Bakterien aus der Gruppe der Spirochaeten werden häufig über verdorbenes Futter aufgenommen, in dem Exkremente (v.a. Urin) von Kleintieren wie Mäuse enthalten ist. Ebenfalls häuft sich das Auftreten der Krankheit bei Pferden, die in sumpfigen Gebieten gehalten werden.

Erkrankte Pferde sind meist lichtscheu und zeigen vermehrten Tränenfluss. Die Bindehaut des Augenlids ist gerötet und die Pupillen verengen sich. Das Auge ist geschwollen und heiß, das Pferd kann unter Fieber leiden und wirkt dann häufig teilnahmslos. Es tritt mit der Zeit eine Trübung der Hornhaut ein. Die Entzündung kehrt meist im Abstand mehrerer Wochen oder Monate wieder, wodurch das Auge in Folge erblinden kann. Während normalerweise zuerst nur ein Auge betroffen ist, kann die Erkrankung auch auf das andere Auge übergreifen. Der Zeitraum bis zur vollständigen Erblindung variiert individuell zwischen einem halben Jahr bis etwa 9 Jahren.

Therapie:

Träufeln sie ihrem Pferd 2 Wochen lang dreimal täglich 10 Tropfen kolloidales Silber zu 25 ppm in jedes Auge. Da sich die Bakterien häufig auch an anderen Stellen im Körper befinden, sollten sie ihrem Pferd über 2 Tage 3 x täglich 100ml Silberwasser zu 50 ppm zusätzlich oral verabreichen.

 

15.Rotz Image

Nasen und Lungenrotz

Der Rotz (lat.: malleus) ist eine Krankheit, die vom Bakterium Burkholderia mallei verursacht wird und bevorzugt Einhufer wie Pferde oder Esel befällt, gelegentlich auch Kamele, eher selten Hunde oder Katzen. Auch Menschen können an Rotz erkranken.

Rotz gilt als eine der ältesten Pfedekrankheiten und fand bereits bei Hippokrates und Aristoteles Erwähnung. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war die Erkrankung weltweit und besonders unter Armeepferden verbreitet. Nach einer letzten Seuchenspitze im 2. Weltkrieg gelang es mittlerweile den Rotz in Nordamerika und Westeuropa weitgehends zu tilgen. Seit den 1990er Jahren steigt die Anzahl rotzkranker Renn-, Militär- und Hobbypferde in Asien und Südamerika jedoch kontinuierlich an. Ostasien, Indien, Iran, Irak, Türkei und Brasilien sind als endemisch verseucht anzusehen . Durch die Globalisierung des Pferdehandel und Reitsport kann es jederzeit zur Neueinschleppung der Seuche in andere Länder kommen.

Akuter Rotz tritt meist bei Eseln und Maultieren auf. Zu Beginn tritt hohes Fieber auf, es zeigt sich erst einseitig, dann beidseitig ein Nasensekret und eine Schwellung der Kehlgangslymphknoten. Je nach Lokalisation unterscheidet man verschiedene Typen des Rotzes.

  1. Malleus farciminosus (Hautrotz)

  2. Malleus humidus (Nasenrotz)

  3. Malleus pneumoniae (Lungenrotz)

Chronischer Rotz zeigt sich meist beim Pferd. Es treten unregelmäßig Fieberschübe, Husten, Atembeschwerden und Schwellung der Kehlgangslympfknoten auf. Ältere Rotzknötchen und Geschwüre verwandeln sich in die typischen eisblumenförmigen Rotznarben.

Therapie:

Rotz ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Bei einem Ausbruch ist jegliche Therapie verboten - alle infizierten Tiere müssen getötet werden. Ansteckungsverdächtige Tiere müssen monatelang isoliert werden. Wenn in dieser Zeit Zugang zum Tier besteht und die Zuständigen gewillt sind kann ein Versuch mit Silberwasser hilfreich sein. Die Dosierung und Konzentration muß je nach Befund individuell angepasst werden.

 

16. Sommerekzem Image

Das Sommerekzem der Pferde wird durch Insektenstiche hervorgerufen. Besonders durch den Stich von Stechmücken (Culex). Kriebelmücken können zwar ebenfalls eine Symptomatik hervorrufen, allerdings ist diese Mückenart eher für ihr Gift bekannt, das zu Herz-Kreislaufproblemen bei Pferden und Rindern führen kann (Simuliotoxicose). Beim Sommerekzem handelt es sich nicht um eine Giftwirkung, sondern um eine allergische Reaktion gegen den Speichel diverser Insekten.

Importierte Islandpferde sind aufgrund einer Überreaktion des Immunsystems nach der Einfuhr besonders anfällig für diese Krankheit. Das Auftreten des Sommerekzems bei auf dem Kontinent gezogenen Islandpferden entspricht dem anderer Rassen.

Die ersten Anzeichen, kleine Pusteln unmittelbar bedingt durch den Insektenstich sind noch kaum zu erkennen. In der Regel fällt der starke Drang zum Scheuern auf, verbunden mit stetiger Unruhe des Pferdes. Durch das ständige Scheuern fallen zunächst die Haare aus und es bilden sich offene, teils auch eitrige Stellen. Dies lockt noch mehr Insekten an - ein Teufelskreis. Die Schweifrübe, der Mähnenkamm und der Bauch und Kruppe sowie die Ohren und Kinn sind die am häufigsten betroffenen Stellen.

Therapie:

1. Die Pferde vor Insektenstichen schützen

  • durch eine sogenannte Ekzemer-Decke (eine sehr wirksame Methode)

  • durch die Reduzierung des Weidegangs auf die Zeiten geringer Aktivität von Mücken (z. B. bei trockener Hitze am Tag oder bei Nässe und Kälte). Der Abend ist in der Regel die kritische Zeit.

  • Verfüttern von ganzen Knoblauchzehen.

2. Brust und Bauch 2 x wöchentlich mit Babyöl einreiben. Die Insekten kommen nicht mehr an die Haut.

3. Melkfett, Vaseline und Teebaumöl bzw. Teebaumsalben sind ebenfalls sehr geeignet.

4. besprühen sie die betroffenen Stellen öfters mit Silberwasser zu 25ppm. Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften und durch die kühlende Wirkung verspührt ihr Pferd recht schnell eine Erleichterung.

 


 

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Erkrankungen unserer Hunde (alphabetisch gereiht)

 

 

  1. Abszeß

  2. Allergien

  3. Arthritis

  4. Bindehautentzündung

  5. Blasenentzündung

  6. Borreliose

  7. Bronchitis

  8. Dermatitis

  9. Diarrhoe (Durchfall)

  10. Ekzem

  11. Gastritis

  12. Kehlkopfentzündung

  13. Lefzenekzem

  14. Lungenentzündung

  15. Ohrenzwang

  16. Räude

  17. Sebadenitis

  18. Zwingerhusten

Sollte ihr Tier an einer anderen Krankheit leiden die hier nicht aufgeführt ist, scheuen sie nicht uns eine Email-Nachricht darüber zu senden. Wir werden selbstverständlich das Krankheitsbild analysieren und ihnen mitteilen ob Silberwasser auch für diesen Bereich geeignet ist.


 

1. Abszeß Image

Als Abszeß wird eine Eiteransammlung im Gewebe bzw. in einer Gewebehöhle bezeichnet. Abszesse kommen recht häufig bei Hunden vor. Die Ursachen die zu einem Abszeß führen können sind vielfältig. Häufig tritt er als Folge einer Bißwunde, einer Verletzung oder aufgrund eines abgebrochenen Zahnes auf. Abszesse können neben einer lokalen Schädigung (Entzündung, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen) eine Blutvegiftung hervorrufen. Deshalb ist es wichtig, einen Abszeßherd frühzeitig zu behandeln. Symptome sind Schwellung, Schmerz, Rötung, Ausfluß von Eiter, Fressverhalten, Fieber und Apathie (Teilnahmslosigkeit).

Therapie:

Die meisten Abszesse werden chirurgisch behandelt und können wegen der Gefahr der Keimverschleppung nur durch eine Vollnarkose und nicht durch lokale Betäubung operiert werden. Wichtig ist den eröffneten Abszeß über einige Tage geöffnet zu halten. Bei zu frühem Schluß der oberen Wundränder besteht die Gefahr eines Rezidives.

Wenn ihr Hund in häusliche Pflege entlassen ist, spülen sie die offene Wunde 2 - 3 täglich mit kolloidalem Silber zu 25 ppm. Verwenden sie hierfür eine kleine Spritze mit einer Nadel oder einer Kanüle. Zusätzlich besprühen sie die Wundränder öfters mit Silberwasser. Zur inneren Stärkung können sie ihrem Tier auch 3 x täglich 5ml Silberwasser zu 25 ppm oral verabreichen.

 

2. Allergien Image

Unter einer Allergie versteht man ein Fehl- oder Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems unterschiedlicher Genese (Ursache). Häufige Allergieauslöser sind Flohspeichel, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen und Nahrungsmittel. Kontaktallergien, die etwas seltener sind, treten bei Unverträglichkeiten gegen verschiedene Stoffe, Materialien oder Chemikalien auf. Von Allergien können alle Hunderassen betroffen sein, wobei ein gehäuftes Auftreten bei Retrievern, beim Deutschen Schäferhund und bei Boxern zu beobachten ist.

Typisches Symptom ist chronischer Juckreiz, der sich vorwiegend am Kopf, Ohren, Achselhöhlen, Leistengegend und Pfoten (Zwischenzehenbereich) manifestiert. Neben dem starken Juckreiz ist die Haut meist gerötet, feucht und durch das starke Lecken und Scheuern oft auch verletzt. Die Haut ist dadurch auch ein guter Nährboden für bakterielle Sekundärinfektionen die auch mit Schorf- und Krustenbildung und Eiterungen einhergehen können.

Eine Allergie bei Hunden tritt meist im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren auf, wobei Nahrungsmittelallergien schon häufig früher, oder erst im Alter entstehen.

Therapie:

Wichtigster Ansatz ist das Vermeiden des zugrundeliegenden Allergens. Bei einer Futtermittelallergie ist eine Umstellung der Nahrung das Mittel der Wahl. Bei einer Kontaktallergie kann ohne weiteres der Auslöser (z. B. das Flohhalsband) beseitigt werden. Bei einer Ganzjahresallergie wie z. B. bei der Hausstaubmilbenallergie ist es nicht so ohne weiters möglich den Auslöser zu meiden. Hier sind kurzfristig herkömmliche Medikamente indiziert. Ihr Tierarzt gibt ihnen diesbezüglich gerne Auskunft. Bei starkem Juckreiz und diversen Hautveränderungen hat sich Silberwasser sehr gut bewährt. Sprühen sie mehrmals täglich Silbewasser zu 25 ppm auf die betroffenen Stellen. Hat ihr Hund Juckreiz im Gehörgang, können sie ohne weiteres Silberwasser ins Ohr träufeln; ebenfalls zu 25 ppm mehrmals täglich.

 

3. Arthritis Image

Die Arthritis ist eine der häufigsten Erkrankungen bei älteren Hunden. Sie ist eine entzündliche Erkrankung eines oder mehrerer Gelenke. Bestehen solche Entzündungen über längere Zeit, kommt es zu degenerativen Erscheinungen wie Knorpelschäden oder zu knöchernen Auswüchsen an den Gelenken. Funktionseinschränkung und Schmerzen sind die Folge. Der Hund verliert an Lebensfreude und an Vitalität. Lahmen und rasche Ermüdungszeichen, Schwierigkeiten beim Aufstehen, allgemeine Steifigkeit und Unlust sich zu bewegen sind Anzeichen einer Arthritis.

Es sind alle Hunderassen betroffen, wobei große, schnellwachsende Hunde wie Bernhardiner, Neufundländer und auch der Deutsche Schäferhund deutlich anfälliger für eine Arthritis sind.

Ursachen für eine Arthritis sind neben einer erblichen Konstitution, Entwicklungsdefizite mit Wachstumsstörungen, Verletzungen mit Schädigungen der Gelenksflächen, altersgemäßer Verschleiß und Abnützung und Übergewicht.

Therapie:

Eine Arthritis ist im eigentlichen Sinne nicht heilbar, da degenerative Pozesse nicht mehr rückgängig zu machen sind. Im Frühstadium, wenn die Entzündungen noch nicht weit fortgeschritten sind, kann mit Silberwasser eine deutliche Symptombesserung erzielt und damit auch eine wesentliche höhere Lebensqualität erreicht werden. Geben sie ihrem Hund für 7 Tage 3 x täglich einen Esslöffel Silberwasser zu 25 ppm und weiterhin bis zum Abklingen der Symptome täglich 2 x 5 ml Silberwasser zu 25 ppm.

 

4. Bindehautentzündung Image

Unter einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) versteht man eine entzündliche Veränderung der Bindehäute eines oder beider Augen des Hundes. Die Ursachen können vielfälltig sein. In Frage kommen Fremdkörper (Staub, Gräserpollen), Durchzug (offenes Autofenster, Klimaanlage) oder allergische Reaktionen. Eine spezielle, hauptsächlich beim Hund vorkommende Form der Bindehautentzündung ist die Conjunktivitis follikularis. Dabei schwellen kleine Lymphfollikel an der Innenseite der Bindehaut (meist des dritten Augenlids) an und verstärken die Entzündung. Die Symptome wie Rötung, Schwellung und teilweise Schmerzen sind eher harmloser Natur, wobei das Tier am ehesten unter den Schmerzen leidet. Bei Ausfluß (Eiter) ist jedoch Vorsicht geboten , da bei dieser eitrigen Bindehautentzündung das restliche Auge mit betroffen werden kann.

Therapie:

Entfernen sie eventuell vorhandenes Sekret oder Krusten mit einem weichen Tuch. Träufeln sie anschließend mit eine Pipette Silberwasser zu 25 ppm (ca. 10 Tropfen) 5 x täglich in jedes Auge. Wenn nur ein Auge betroffen ist behandeln sie auch das zweite Auge mit. In zwei bis drei Tagen sollte die Entzündung abgeklungen sein.

 

5. Blasenentzündung Image

Eine Entzündung der Harnblase wird als Zystitis bezeichnet. Meist ist eine bakterielle Infektion die Ursache dafür. Andere Möglickeiten können eine vorgeschädigte Blase (Blasensteine, Tumore, Fehlbildungen der Blasenwand) oder eine verengte Harnröhre sein. Eine Prostataentzündung des Rüden kann ebenfallls zu einer Blasenentzündung führen. Wesentlich häufiger treten solche Entzündungen beim weiblichen Tier auf, da die Harnröhre kürzer als beim Rüde ist und so aufsteigende Infektionen leichter Zugang finden. Leichtere Formen werden als Blasenkatarrh bezeichnet. Anzeichen einer Blasenentzündung sind häufiges Urinieren, verminderter Allgemeinzustand, Fressunlust und durch die Schmerzhaftigkeit ein aufgewölbter Rücken. Schwere Infektionen beinhalten auch Blut- oder Eiterbeimischungen beim Harn lassen. Es entwickelt sich ein übler Geruch des Harnes.

Therapie:

Verabreichen sie ihrem Hund morgens, mittags und abends 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht über 3 Tage. Anschließend bis zur vollkommenen Symptomfreiheit 1 mal täglich. Sollte es zu häufigen Rezidiven (Wiederkehr der Symptome) kommen, lassen sie dies bitte vom Tierarzt abklären, da unter Umständen ein anderer Faktor als eine bakterielle Infektion in Frage kommen kann.

 

6. Borreliose Image

Unter einer Borreliose versteht man eine durch Zecken übertragene Infektionserkrankung die sowohl den Mensch als auch das Tier treffen kann. Es handelt sich dabei um sehr kleine Bakterien die wie kleine Korkenzieher aussehen (Spirochäten). Bei unseren Haustieren sind vorwiegend Hunde, Pferde und Rinder betroffen. Hauptüberträger ist die weit verbreitete Zecke "Ixodes Ricinus", auch als gemeiner Holzbock bezeichnet. Borrelien werden auch durch Mücken und Fliegen übertragen. Ebenfalls wurden sie in der Muttermilch von Hunden, Mäusen und Rindern nachgewiesen.

Eine Infektion mit Borrelien wird in 3 Stadien eingeteilt:

1. Frühstadium

Im Anfangsstadium zeigt der Hund keine markanten Symptome. Grippeähnliche Zeichen wie Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber sind typische Merkmale eines Frühstadiums. Die deutliche kreisförmige Hautrötung (Erythema migrans) wie sie beim Mensch auftritt fehlt beim Tier.

2. Stadium

Die Symptome entwickeln sich in diesem Stadium ca. 2 bis 5 Monate nach dem Biss einer infizierten Zecke. Die Bakterien werden über die Blutbahn in verschiedene Körperteile transportiert und manifestieren sich bevorzugt an Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern. Neben den wie im Frühstadium beschriebenen Symptomen, treten in dieser Phase nervale Störungen auf, die mit starken Schmerzen bis zu Lahmheiten einhergehen können. Am meisten betroffen sind Ellbogen, Knieglenke und Karpalgelenke. In einigen Verlaufsformen können das Nerversystem, das Herz, die Nieren und andere Organe geschädigt werden.

3. Spätstadium

Dieses Stadium tritt Monate bis Jahre nach einer Infektion auf. Bei der chronischen Verlaufsform zeigen sich rheumatische Beschwerden, chronische Gelenks- u. Muskelentzündung und evtl. eine chronische Hirnhautentzündung. Ein deutliches Leitsymptom ist eine degenerative Veränderung der Haut. Sie verfärbt sich graublau und wird pergamentartig dünn.

Das klassische Bild der Hunde-Borreliose ist die Lyme-Arthritis (Lyme = Stadt in den USA, in der das Bakterium erstmals isoliert wurde). Es treten schmerzhafte Schwellungen an verschiedenen Gelenken auf die häufig mit Lahmheiten verbunden sind.

Nicht jede Infektion mit Borrelien hat schwerwiegende Folgen. Nur ca. 20% der infizierten Hunde entwickeln Symptome. Im Normalfall ist ein gesundes Immunsystem durchaus in der Lage die Bakterien zu eliminieren.

Therapie:

Bei einer deutlichen Symptomatik und einer bestätigten Diagnose durch einen Laborbefund sollten sie ihrem Tier für mindestens 4 Wochen 2 x täglich 2ml kolloidales Silber pro Kilogramm Körpergewicht verabreichen. Bei Restsymptomen weiterhin 1 mal täglich dieselbe Dosierung bis zur Gesundung.

 

7. Bronchitis Image

Eine recht häufige Erkrankung der Atemwege ist die akute Bronchitis. Sie tritt bevorzugt im Herbst und Frühjahr auf. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der größeren Luftwege. Oft findet man auch eine Beteiligung der oberen Luftwege oder der Lunge.

Die Ursachen der Bronchitis liegen meist in einer bakteriellen Infektion. Weitere Verursacher sind Viren, Parasiten, Pilze und allergische Reaktionen. Leitsymptom der Bronchitis ist ein trockener, lauter und oft schmerzhafter Husten. Leistungsschwäche und Fressunlust begleiten häufig die akute Bronchitis.

Therapie:

Handelt es sich bei der Bronchitis ihres Vierbeiners um eine bakterielle, virale oder durch Pilze hervorgerufene Infektion ist die Prognose zur Heilung sehr gut. Verabreichen sie ihrem Hund über 4 Tage 3 mal täglich 2 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht. Meist reicht dieser Zeitraum aus. Ansonsten geben sie 1 mal täglich 2 ml pro Kilogramm Körpergewicht weiter bis zur völligen Symptomfreiheit.

 

8. Dermatitis (atopische Dermatitis = AD) Image

Die atopische Dermatitis ist eine bei Hunden recht häufig vorkommende Hauterkrankung allergischer Natur. Ca. 15 % der Hunde leiden unter dieser Erkrankung. Das Leitsymptom ist intensiver Juckreiz. Durch Selbsttraumatisierung (ständiges kratzen und schaben) können in weiterer Folge durch Subinfektionen schwerwiegende Hautveränderungen entstehen.

Die Ursache und Entstehung der AD wird noch heute diskutiert und ist noch weitgehend unbekannt. Als wahrscheinlich gilt eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegenüber Fremdstoffen, sogenannte Allergene. Als allergieauslösende Stoffe kommen zahlreiche Antigene wie die Ausscheidung der Hausstaubmilbe, Gräserpollen, Schimmelpilze und Nahrungsmittel in Betracht, wobei Milben in 55% der Fälle für eine Dermatitis in Frage kommen.

Das wichtigste und an erster Stelle stehende Symptom ist der starke Juckreiz (Pruritus). Als Begleitsymptom sieht man eine Rötung der betroffenen Stellen. Die häufigsten Lokalisationen sind Kopf (Lefzen, Augenbereich, Ohren) und/oder Pfoten. Ebenfalls können die Beugeseiten der Ellbogen, die Achselregion, die Leistengegend und der Bauch betroffen sein. Bei verschiedenen Rassen wie z. B. Neufundländer sind die Halsunterseite ebenfalls mitbeteiligt. Bei Fortschreiten der Erkrankung kommte es zu sekundären Hautveränderungen durch das ständige Schaben, Kratzen, Scheuern und Benagen der juckenden Hautpartien. Hierbei kommt es zu Hauteffloreszenzen wie Papeln oder Pusteln; in weiterer Folge zu lokalem Haarausfall und Hautverdickung. Bei bakteriellen Subinfektionen zu eitrigen Hautentzündungen. Am Ohr kann eine chronische Ohrentzündung entstehen.

Therapie:

Die Ursachenvermeidung oder Beseitigung ist das probateste Mittel um dem Tier spontane Erleichterung zu verschaffen. Allerdings ist es nicht einfach den zugrundeliegenden Faktor oder das auslösende Allergen zu bestimmen. Auf jeden Fall kann eine Bekämpfung der Hausstaubmilbe als häufiger Auslöser schon zu einer Erleichterung führen.

Besprühen sie mehrmals täglich die betroffen Hautareale mit Silberwasser zu 25 ppm. Bei einer chronischen Ohrenentzündungen träufeln sie 2 - 3 mal täglich eine Mischung aus Olivenöl und Silberwasser zu 25 ppm mittels einer Pipette in das betroffene Ohr (bitte leicht anwärmen). Die Augenregionen können mit Silberwasser getränkten Wattepats abgetupft werden. Um das Immunsystem zu stärken können sie ihrem Hund zusätzlich 3 x täglich 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht verabreichen.

 

9. Diarrhoe (Durchfall) Image

Durchfall ist eines der häufigsten Symptome bei Verdauungsproblemen oder Erkrankungen des Darmtraktes beim Hund. Fehlernährung, Infektionen und Parasitenbefall sind die wesentlichen Ursachen einer akuten Diarrhoe. Bei älteren Hunden kommen eher Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen und Tumore in Betracht. Ebenso kommen allergische Reaktionen und Futtermittelunverträglichkeiten in Frage.

Therapie:

Bei akuten Durchfallerkrankungen reichen meist diätetische Maßnahmen in Kombination mit Silberwasser aus, um den Durchfall in den Griff zu bekommen. Der Patient sollte 24 h nüchtern bleiben. Um einer Austrocknung vorzubeugen sorgen sie für ausreichend Flüssikeitszufuhr (Kamillentee, Fencheltee, Wasser). Geben sie ihrem Hund 3 Tage lang 2 mal täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm. Nach 2 - 3 Tagen ist der Durchfall verschwunden. Sollte dies nicht der Fall sein und der Allgemeinzustand des Tieres sich verschlechtern suchen sie ihren Tierarzt auf.

 

10. Ekzem Image

Unter Ekzem versteht man eine Hauterkrankung, die sich vorerst in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut zeigt. Nicht infektiös heißt, daß dieses akute Ekzem noch nicht bakteriell besiedelt ist. Erst in weiterer Folge, wenn eine Subinfektion durch Bakterien gegeben ist, kommt es zu nässenden, eitrigen Folgeerscheinungen. Mehr oder weniger starker Juckreiz begleitet oft diese Hauterkrankung. Ekzeme können durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Meist sind Ekzeme die Folge von Floh- oder Zeckenstichen oder sie treten infolge Verletzungen auf. Stoffwechselerkrankungen können ebenfalls zu Ekzemen führen.

Akute Ekzem:

Das akute Ekzem beginnt mit einer dezenten Hautrötung, die auf den Ort der Hautirritation beschränkt ist. Juckreiz begleitet das akute Ekzem. Die Hunde lecken und kratzen die betroffenen Hautareale. Diese eher leichte Form des Ekzems heilt mit Unterstützung von Silberwasser in ein paar Tagen aus.

Chronisches Ekzem:

Die chronische Form des Ekzem tritt dann auf, wenn der auslösende Faktor zu einer wiederholten oder dauernden Irritation der Haut führt. Juckreiz ist hier ebenfalls ein Begleitsymptom. Beim chronischen Ekzem kommt es auch häufig zu Komplikationen durch Bakterien und Pilze.

Therapie:

Versuchen sie den auslösenden Faktor wenn möglich zu beseitigen. Bei zu massivem Flohbefall pflegen sie ihren Hund mit herkömmlichen Mitteln um die Flöhe zu beseitigen. Bei Stoffwechselerkrankungen oder allergischen Reaktionen kontaktieren sie ihren Tierarzt um die Ursache zu ergründen. Bei beiden Formen des Ekzems besprühen sie die ekzematösen Hautareale mehrmals täglich mit Silberwasser zu 25 ppm. Zusätzlich, um die Immunabwehr zu stärken geben sie ihrem Hund für 3 Tage 2 x täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm.

 

11. Gastritis (Magenschleimhautentzündung) Image

Bei der Gastritis handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der Magenschleimhaut. Es wird zwischen einer akuten und chronsichen Verlaufsform unterschieden. Durch eine Irritation der Magenschleimhaut unterschiedlicher Ursache kommt es zu einer Über- oder Unterproduktion von Magensäure, die in auch in ihrer Zusammensetzung für die Magenschleimhaut schädigend wirken kann. Die Ursachen reichen von Fehlernährung, Infektionen, Parasitenbefall, bis zu Fremdkörper oder Stress. Kann eine akute Gastritis nicht ausheilen, oder wird das zugrundeliegende Problem nicht beseitigt geht sie in einen chronischen Verlauf über und kann schlußendlich in einem Magengeschwür enden.

Die Symptome sind Fressunlust, Teilnahmslosigkeit, Durchfall, Erbrechen (meist unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme) und teilweise erhöhte Temperatur und Krämpfe. Ein häufige Beobachtung ist das ständige fressen von Gras. Beim chronischen Verlauf verschlechtert sich der Allgemeinzustand, die Hunde magern ab und es kommt zu ernsthaften Komplikationen wie das Magengeschwür oder zu Entzündungen des Darmes.

Therapie:

Die Ursache (z. B. Stress, Parasiten, Fehlernährung) der Gastritis muß beseitigt werden. Geben sie ihrem Tier, je nach Verlaufsform, zwischen 4 und 10 Tagen 2 x täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm.

 

12. Kehlkopfentzündung (Laryngitis) Image

Die Kehlkopfentzündung kann in eine akute und chronische Verlaufform eingeteilt werden. Heilt eine akute Laryngitis nach ca. 3 Wochen nicht aus spricht man von einer chronischen Kehlkopfentzündung. Die akute Form wird vorwiegend durch bakterielle oder virale Infektionen hervorgerufen. Chronische Formen sieht man häufig bei einer Überanstrengung der Stimme (ständiges bellen) oder aber auch bei Immungeschwächten Tieren durch eine Pilzinfektion.

Therapie:

Verabreichen sie ihrem Hund 4 Tage lang 2 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm 2 x täglich. Anschließend bis zur Symptomfreiheit 1 x täglich. Wenn ihr Tier es zulässt sprühen sie das Silberwasser so weit wie möglich mehrmals täglich in den hinteren Rachen.

 

13. Lefzenekzem Image

Beim Lefzenekzem entzünden sich die Hautfalten der Lefzen. In den Hautfalten sammeln sich Bakterien und Pilz an, die eine Entzündung hervorrufen. Sehr unangenehmer Maulgeruch macht sich bemerkbar. Oft ist es für den Hundebesitzer schwer zu erkennen wo die Ursache liegt, da meist unangenehmer Maulgeruch mit schlechten Zähnen oder Zahnfleisch in Verbindung gebracht werden.

Therapie:

Spülen sie nach jedem Fressen die Lefzen mit Silberwasser zu 25 ppm. bis der Maulgeruch verschwunden ist. Verwenden sie hierzu eine Spritze (ohne Nadel).

Geben sie zusätzlich in den Trinknapf 10 ml Silberwasser in der gleichen Konzentration. Achten sie auch auf gute Hygiene. Ein verunreinigter Futternapf führt sehr schnell wieder zu einer Reinfektion.

 

14. Lungenentzündung (Pneumonie) Image

Unter einer Pneumonie versteht man eine Entzündung des Lungengewebes unterschiedlicher Genese (Ursache). Sie ist auch, wie beim Menschen, eine sehr ernst zunehmende Erkrankung unserer Vierbeiner. Die Ursachen sind bakterielle oder virale Infekte, Mycosen (Pilze), Parasiten, Luftschadstoffe oder Fremdkörper. Recht häufig entsteht eine Lungenentzündung als Folge einer Bronchitis.

Das klinische Bild zeigt sich in einer anfänglich erhöhten Temperatur die im Krankheitsverlauf zu hohem Fieber steigt. In weiterer Folge zeigen sich Fressunlust, Teilmahmslosigkeit, Leistungsschwäche und Müdigkeit. Ein die Lungenentzündung begleitendes Symptom ist der Husten. Der anfänglich trockene und sichtlich schmerzhafte Husten wandelt sich im Verlauf der Erkrankung in einen feucht/nassen Husten. Es sind dabei deutlich rasselnde Lungengeräusche hörbar.

Therapie:

Nehmen sie bitte diese Erkrankung ernst! Neben einer liebevollen Pflege geben sie ihrem Tier 2-stündlich 3 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm für mindestens 4 Tage. Wenn das Fieber rückläufig ist und der Hund sichtlich zur alten Kraft zurückfindet, reduzieren sie das Silberwasser auf 2 x täglich dieselbe Dosierung bis ihr Tier wieder fit ist. Sollte nach 4 Tagen der Allgemeinzustand noch nicht besser sein oder das Fieber steigen kontaktieren sie ihren Tierarzt.

 

15. Ohrenzwang (Otitis externa = lat. Außenohrentzündung)

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Als Ohrenzwang bezeichnet man eine Entzündung des äußeren Ohres, vor allem des äußeren Gehörganges mit oder ohne Beteiligung der Ohrmuschel. Die Ursachen für den Ohrenzwang ist ein Aufweichen der Gehörgangshaut durch Flüssigkeiten, kleine Verletzungen oder Fremdkörper, durch Pilzinfektionen und Parasiten (siehe Räude). Andere Erkrankungen wie Stoffwechselerkrankungen oder Allergien können ebenfalls einen Ohrenzwang hervorrufen. Die Hauptsymptome sind Juckreiz und je nach Ausprägung starke Schmerzen. Die Haut ist gerötet und geschwollen, nicht selten näßt der Gehörgang oder es findet sich eitriges Sekret. Wegen des zugeschwollenen Gehörganges kann auch das Hörvermögen vermindert sein. Typische Zeichen sind ständiges Kratzen und schräghalten des Kopfes. Das Ohr entwickelt eine üblen Geruch.

Therapie:

Jedes Ohr hat eine Selbstreinigungsfunktion. Versuchen sie nicht den Gehörgang selbst zu reinigen. Reinigen sie nur vorsichtig die Ohrmuschel und den äußersten Rand des Gehörganges mit einem Wattestäbchen. Tränken sie das Stäbchen mit einer Mischung aus Olivenöl und Silberwasser (25ppm). Dieselbe Mischung (1 Esslöffel Olivenöl + 5 ml Silberwasser) träufeln sie 2 - 3 x täglich in das betroffene Ohr. Wärmen sie bitte das Öl leicht an; es ist sehr unangenehm wenn das Öl kalt ins Ohr kommt. Die Entzündung wird rasch zurückgehen und das Ohr wird sich selbständig reinigen. Bei Entzündungen die durch Stoffwechselerkrankungen oder Allegien hervorgerufen werden sprechen sie bitte mit ihrem Tierarzt um diese Grunderkrankung zu beseitigen.

 

16. Räude (lat. Scabies) Image

 

Als Räude bezeichnet man Milbenerkrankungen bei Tieren. Je nach Milbenart wird die Räude weiter unterteilt. Die klassische Räude (beim Mensch Krätze) wird duch Krätz- oder Räudemilben (Sarcoptes-Räude) des Hundes verursacht und stellt die häufigste Milbenart bei unseren Vierbeinern dar. Weitere Milben die eine Infektion auslösen können sind die Raubmilbe (Cheyletiellae), die Ohrmilbe (Otodectes cynotis) und andere. Die Haarbalgmilbe (Demodex canis), die ebenfalls Hautirritationen und Infektionen verursachen kann gehört im eigentlichen Sinne nicht zu den Räudeformen.

Die klassische Räude zählt zu den Hauterkrankungen die mit einem sehr starken Juckreiz einhergeht. Charakteristisch für einen Befall ist die Faltenbildung der Haut. Hinzu kommt starkes Schuppen, Haarausfall und eine Verdickung der Haut. Ein deutlich ranziger Geruch der Haut durch die Überproduktion der Talgdrüsen macht sich bemerkbar. Durch das ständige Kratzen entstehen häufig Sekundärinfektionen. Die Haut entzündet sich und es können Ekzeme oder Abszeße entstehen. Leidet das Tier unter Ohrmilben steht bei diesem Krankheitsbild ebenfalls der starke Juckreiz im Vordergrund. Der Hund hält den Kopf seitlich und schüttelt sich heftig. Das Ohr und der Gehörgang sind mit einem schwarzen, krümeligen Belag behaftet. Der Geruch ist sehr unangenehm. Durch ständiges Kratzen kann es auch hier zu offenen Wunden und nachfolgend zu Entzündungen kommen.

Therapie:

Je nach Lokalistaion müssen zuerst die Milben beseitigt werden. In leichten Fällen können sie dies ohne weiters zu Hause bewerkstelligen. Es gibt natürliche Substanzen die gegen Milben wirksam sind. Sanieren sie aber auch den Schlafplatz des Hundes (Decke, Körbchen etc.). Hier können sich Milben sehr lange halten und infizieren den Hund sehr schnell wieder. Um die Hautirritationen und Entzündungen zu beseitigen besprühen sie mehrmals täglich die betroffenen Hautstellen mit Silberwasser zu 25 ppm. Sie können das Silberwasser auch ins Badewasser des Hundes geben. Um die Entzündungen auch von innen zu erreichen ist es immer von Vorteil dem Tier das Silberwasser oral zu verabreichen. Dazu verwenden sie 2 x täglich 2ml kolloidales Silber pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm für ca. 1 Woche. Für die Ohren verwenden sie eine Mischung aus einem Esslöffel Olivenöl + 5 ml Silberwasser, und träufeln sie 2 - 3 x täglich diese Mischung in beide Ohren. Wärmen sie bitte das Öl leicht an; es ist sehr unangenehm wenn das Öl kalt ins Ohr kommt.

 

17. Sebadenitis Image

Die Sebadenitis ist eine Hauterkrankung die vorwiegend bei Hunden zu sehen ist. Dabei kommt es zu einer Zerstörung der Talgdrüsen durch das eigene Immunsystem. Die Ursache hierfür ist noch weitgehend unbekannt. Der über die Drüsen produzierte Talg dient zum fetten der Haare und der Haut. Wird dies nicht mehr bewerkstelligt wird die Haut und das Haarkleid trocken und spröde, die Haare brechen ab und fallen aus. Schuppen und evtl. leichter Juckreiz begleitet diese Krankheit. Der ganze Körper kann davon betroffen sein, offensichtlich sind die Veränderungen meist im Bereich des Rückens. Obwohl die Erkrankung die Schönheit des Haarkleides beeinträchtigt, wird der Gesundheitszustand des Hundes nicht vermindert.

Therapie:

Die Sebadenitis gilt als nicht heilbar, und dennoch kann die Beschaffenheit von Haut und Haaren verbessert werden. Teilweise kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und das Nachwachsen der Haare gefördert werden. Besprühen sie mehrmals täglich die betroffenen Hautstellen mit Silberwasser zu 25 ppm . Sie können das Silberwasser auch ins Badewasser des Hundes geben. Um das Immunsystem auch von innen zu unterstützen ist es immer von Vorteil dem Tier das Silberwasser oral zu verabreichen. Dazu verwenden sie 2 x täglich 2ml kolloidales Silber pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm für ca. 1 Woche.

 

18. Zwingerhusten Image

Der Zwingerhusten ist eine Erkrankung der Luftröhre und der Bronchien. Er wird auch als infektiöse Tracheobronchitis bezeichnet. Im eigentlichen Sinne hat der Name Zwingerhusten mit Zwingerhunden nur insofern eine Gemeinsamkeit, da in einem Zwinger mit mehreren Hunden diese Erkrankung durch den engen Kontakt mit einem infizierten Tier sehr schnell verbreitet wird. Natürlich kann jeder einzeln gehaltene Hund daran erkranken. Der richtige Ausdruck wäre Hundegrippe oder Hundehusten. Die Krankheit entsteht durch eine Infektion mit verschiedenen Erregern, meist Bakterien und/oder Viren, stellt also eine ansteckende Infektionserkrankung dar.

Typisch für den Zwingehusten ist ein harter, bellender Husten, der anfänglich eher an etwas Verschlucktes denken lässt. Abgeschlagenheit, Fressunlust und evtl. leicht erhöhte Temperatur sind weitere Symptome. Der Husten tritt nicht unbedingt ständig auf, sondern es kann durchaus sein, daß er nur bei Belastung zutage kommt (spielen, rennen). Bei länger andauerndem Krankheitsbild kommt es zu degenerativen Veränderungen der Schleimhäute und zu einem ständig quälenden, keuchenden Husten.

Therapie:

Bei Hunden mit einem guten Immunsystem sollte es kein Problem sein den Zwingerhusten in den Griff zu bekommen. Geben sie ihrem Tier für 3 Tage 2 x täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht. Anschließend 1 x täglich bis zur vollkommenen Symptomfreiheit.

Prophylaxe: Oftmals treten solche Infekte dort auf, wo ein enger Kontakt zwischen Mensch und Hund oder Hund und Hund besteht. Es ist ein leichtes einen solchen Infekt in Tierheimen, Hundepensionen, bei Massentierhaltung oder auch auf Hundeausstellungen zu bekommen. Zur Infektvorbeugung können sie ihrem Hund 2 x täglich 1ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht über 2 - 3 Tage geben.

 




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Alles für Katze und Hund



Erkrankungen unserer Katzen (alphabetisch gereiht)

 

  1. Abszeß

  2. Allergien

  3. Augenerkrankungen

  4. Bronchitis

  5. Darmentzündungen

  6. Dermatitis

  7. Ekzem

  8. Gastritis

  9. Gehörgangsentzündung

  10. Harnblasenentzündung

  11. Katzenschnupfen

  12. Katzenstaupe

  13. Leucose

  14. Lungenentzündung

  15. Mastitis

  16. Mittelohrentzündung

  17. Pilzerkrankungen (Mycosen)

  18. Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

  19. Nierenentzündung


Sollte ihr Tier an einer anderen Krankheit leiden die hier nicht aufgeführt ist, scheuen sie nicht uns eine Email-Nachricht darüber zu senden. Wir werden selbstverständlich das Krankheitsbild analysieren und ihnen mitteilen ob Silberwasser auch für diesen Bereich geeignet ist.


 

1. Abszeß Image

Als Abszeß wird eine Eiteransammlung im Gewebe bzw. in einer Gewebehöhle bezeichnet. Abszesse kommen recht häufig bei Katzen vor, wobei Kater durch Rivalitätskämpfe häufiger betroffen sind. Die Ursachen die zu einem Abszeß führen können sind vielfältig. Oft tritt er als Folge einer Bißwunde, einer Verletzung oder aufgrund eines abgebrochenen Zahnes auf. Abszesse können neben einer lokalen Schädigung (Entzündung, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen) eine Blutvegiftung hervorrufen. Deshalb ist es wichtig, einen Abszeßherd frühzeitig zu behandeln. Symptome sind Schwellung, Schmerz, Rötung, Ausfluß von Eiter, Fressverhalten, Fieber und Apathie (Teilnahmslosigkeit).

Therapie:

Die meisten Abszesse werden chirurgisch behandelt und können wegen der Gefahr der Keimverschleppung nur durch eine Vollnarkose und nicht durch lokale Betäubung operiert werden. Wichtig ist den eröffneten Abszeß über einige Tage geöffnet zu halten. Bei zu frühem Schluß der oberen Wundränder besteht die Gefahr eines Rezidives.

Wenn ihre Katze in häusliche Pflege entlassen ist, spülen sie die offene Wunde 2 - 3 täglich mit kolloidalem Silber zu 25 ppm. Verwenden sie hierfür eine kleine Spritze mit einer Nadel oder einer Kanüle. Zusätzlich besprühen sie die Wundränder öfters mit Silberwasser. Zur inneren Stärkung können sie ihrem Tier auch 3 x täglich 5ml Silberwasser zu 25 ppm oral verabreichen.

 

2. Allergien Image

Unter einer Allergie versteht man ein Fehl- oder Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems unterschiedlicher Genese (Ursache). Häufige Allergieauslöser sind Flohspeichel, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen und Nahrungsmittel. Kontaktallergien, die etwas seltener sind, treten bei Unverträglichkeiten gegen verschiedene Stoffe, Materialien oder Chemikalien auf.

Typisches Symptom ist chronischer Juckreiz, der sich vorwiegend am Kopf, Ohren, Achselhöhlen, Leistengegend und Tatzen (Zwischenzehenbereich) manifestiert. Neben dem starken Juckreiz ist die Haut meist gerötet, feucht und durch das starke Lecken und Scheuern oft auch verletzt. Die Haut ist dadurch auch ein guter Nährboden für bakterielle Sekundärinfektionen die auch mit Schorf- und Krustenbildung und Eiterungen einhergehen können.

Therapie:

Wichtigster Ansatz ist das Vermeiden des zugrundeliegenden Allergens. Bei einer Futtermittelallergie ist eine Umstellung der Nahrung das Mittel der Wahl. Bei einer Kontaktallergie kann ohne weiteres der Auslöser (z. B. das Flohhalsband) beseitigt werden. Bei einer Ganzjahresallergie wie z. B. bei der Hausstaubmilbenallergie ist es nicht so ohne weiters möglich den Auslöser zu meiden. Hier sind kurzfristig herkömmliche Medikamente indiziert. Ihr Tierarzt gibt ihnen diesbezüglich gerne Auskunft. Bei starkem Juckreiz und diversen Hautveränderungen hat sich Silberwasser sehr gut bewährt. Sprühen sie mehrmals täglich Silbewasser zu 25 ppm auf die betroffenen Stellen. Hat ihre Katze Juckreiz im Gehörgang, können sie ohne weiteres Silberwasser ins Ohr träufeln; ebenfalls zu 25 ppm mehrmals täglich.

 

3. Augenerkrankungen Image

Augenliderkrankungen:

  • Entzündliche Augenliderkrankungen können durch Verletzungen, Bakterien, Pilze oder Parasiten hervorgerufen werden. Meist besteht Juckreiz, den die Katze dann versucht mit Kratzen oder Schaben zu beseitigen. Bei Augenliderkrankungen bilden sich häufig Abszesse die schnellstmöglich durch den Tierarzt behandelt werden müssen.

  • Therapie:

    Versuchen sie die Grundursache zu beseitigen (z. B. starker Milbenbefall). Träufeln sie mit einer Pipette 3 x täglich Silberwasser zu 25 ppm auf das betroffene Augenlid. Bei Krustenbildung beseitigen sie diese mit einem Silberwasser getränkten Wattebausch. Dies machen sie so lange bis das Lid wieder in Ordnung ist.

Bindehautentzündung (Conjunktivitis):

  • Katzen leiden recht häufig unter einer Bindehautentzündung. Auslöser kann ein mechanischer Reiz oder Fremdkörper, Pilze und bakterielle oder virale Infekte sein. Auch Allergien können diese Entzündung hervorrufen. Häufig beginnt eine Bindehaut entzündung damit, das sich die Katze, durch das Gefühl eines Fremdkörpers, oft das Auge putzt und ständig blinzelt. Zusätzlich entsteht eine Rötung und bei bakterieller Infektion auch eitriger Ausfluss. Am schlimmsten für die Katze ist der intensive Juckreiz.

  • Therapie:

    Träufeln sie mit einer Pipette 3 x täglich Silberwasser zu 25 ppm in das betroffene Augen. Wärmen sie das Silberwasser leicht an. Bei Krustenbildung beseitigen sie diese mit einem Silberwasser getränkten Wattebausch. Dies machen sie so lange bis die Symptome verschwunden sind.

 

Hornhauterkrankungen

  • Erkrankungen der Hornhaut (Kornea) werden meist durch Verletzungen oder Herperviren verursacht. Diese sehr schmerzhafte Erkrankung sollte ernst genommen werden, da unter Umständen das Augenlicht auf dem Spiel stehen kann. Merkliches Anzeichen einer Hornhauterkrankung ist das verminderte Sehvermögen und die offensichtlichen Schmerzen. In weiterer Folge kann es zu einer Hornhauttrübung kommen.

  • Therapie:

    Träufeln sie mit einer Pipette 3 x täglich Silberwasser zu 25 ppm in das betroffene Augen. Wärmen sie das Silberwasser leicht an. Bei Krustenbildung beseitigen sie diese mit einem Silberwasser getränkten Wattebausch. Dies machen sie so lange bis die Symptome verschwunden sind. Bei Fortschreiten der Erkrankung wird eine Operation bei ihrem Tierarzt unumgänglich sein.


Netzhauterkrankungen

  • Virale Infekte sind meist die Ursache für Erkrankungen der Netzhaut (Retina). Als Folge der Katzenseuche oder der Leucose treten häufig entzüdliche Veränderungen auf, die in weiterer Folge zur Ablösung der Netzhaut und zur Erblindung führen.

  • Therapie:

  • Bei viralen Infekten wie der Leucose (FelV oder FIP) müssen sie über längere Zeit ihr Tier mit Silberwasser behandeln. Verwenden sie ein höher konzentriertes Silberwasser. 50 ppm sollten ausreichend sein. Geben sie ihrer Katze 3 Wochen lang 3 x täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht.


4. Bronchitis Image

Eine recht häufige Erkrankung der Atemwege ist die akute Bronchitis. Sie tritt bevorzugt im Herbst und Frühjahr auf. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der größeren Luftwege. Oft findet man auch eine Beteiligung der oberen Luftwege oder der Lunge.

Die Ursachen der Bronchitis liegen meist in einer bakteriellen Infektion. Weitere Verursacher sind Viren, Parasiten, Pilze und allergische Reaktionen. Leitsymptom der Bronchitis ist ein trockener, lauter und oft schmerzhafter Husten. Leistungsschwäche und Fressunlust begleiten häufig die akute Bronchitis.

Therapie:

Handelt es sich bei der Bronchitis ihres Tieres um eine bakterielle, virale oder durch Pilze hervorgerufene Infektion ist die Prognose zur Heilung sehr gut. Verabreichen sie ihrer Katze über 4 Tage 3 mal täglich 2 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht. Meist reicht dieser Zeitraum aus. Ansonsten geben sie 1 mal täglich 2 ml pro Kilogramm Körpergewicht weiter bis zur völligen Symptomfreiheit.

 

5. Magen/Darmentzündungen Image

Gastritis (Magenschleimhautenzündung)

  • Ursächlich ist eine Dysfunktion der Magensaftproduktion für eine Gastritis anzusehen. Durch die falsche Zusammensetzung des Magensaftes kann es zu entzündlichen Veränderungen der Magenschleimhaut und in weiterer Folge zu einem Magengeschwür kommen.


Enteritis (Darmkatarrh)

  • Diese auch als katarrhalische Entzündung des Darmes bezeichnete Erkrankung kann sowohl als akute, eher milde oder als chronische Verlaufsform einhergehen. Die Prognose ist bei leichten Formen der Enteritis recht gut. Bei chronischen Entzündungen kann es zu irreversiblen Schäden der Darmschleimhaut kommen. Dieses sehr ernste Krankheitbild führt oftmals zum Tode des Tieres. Die gleichen Ursachen wie bei der Gastritis können für die Enteritis verantwortlich sein.

Magen-Darm-Erkrankungen treten bei Katzen jeden Alters auf und können vorrangig bei Jungtieren zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Vor allem Infektionen mit Viren, Bakterien und Parasiten (Würmer), Stress und oftmals auch eine Fehlernährung können die Ursache sein. Häufig sind auch Medikamente für eine Magenschleimhautentzündung verantwortlich. Die Symptome sind heftige Durchfälle, Erbrechen und Futterverweigerung, die Katze ist teilnahmslos, magert ab und der Allgemeinzustand verringert sich zusehens.

Therapie:

Versuchen sie den Auslöser für die Erkrankung zu beseitigen. Neben den sonst üblichen Maßnahmen (Flüssigkeitzufuhr, Durchfallmedikamente etc.), geben sie ihrem Tier 3 Tage lang 3 x täglich 2ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht. Anschließend 1 x täglich dieselbe Dosierung bis zur Gesundung.

 

6. Dermatitis Image

Die atopische Dermatitis ist eine bei Katzen recht häufig vorkommende Hauterkrankung allergischer Natur. Ca. 10 % der Katzen leiden unter dieser Erkrankung. Das Leitsymptom ist intensiver Juckreiz. Durch Selbsttraumatisierung (ständiges kratzen und schaben) können in weiterer Folge durch Subinfektionen schwerwiegende Hautveränderungen entstehen.

Die Ursache und Entstehung der AD wird noch heute diskutiert und ist noch weitgehend unbekannt. Als wahrscheinlich gilt eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegenüber Fremdstoffen, sogenannte Allergene. Als allergieauslösende Stoffe kommen zahlreiche Antigene wie die Ausscheidung der Hausstaubmilbe, Gräserpollen, Schimmelpilze und Nahrungsmittel in Betracht, wobei Milben in 55% der Fälle für eine Dermatitis in Frage kommen.

Das wichtigste und an erster Stelle stehende Symptom ist der starke Juckreiz (Pruritus). Als Begleitsymptom sieht man eine Rötung der betroffenen Stellen. Die häufigsten Lokalisationen sind Kopf (Augenbereich, Ohren) und/oder Pfoten. Ebenfalls können die Beugeseiten der Ellbogen, die Achselregion, die Leistengegend und der Bauch betroffen sein. Bei Fortschreiten der Erkrankung kommte es zu sekundären Hautveränderungen durch das ständige Schaben, Kratzen, Scheuern und Benagen der juckenden Hautpartien. Hierbei kommt es zu Hauteffloreszenzen wie Papeln oder Pusteln; in weiterer Folge zu lokalem Haarausfall und Hautverdickung. Bei bakteriellen Subinfektionen zu eitrigen Hautentzündungen. Am Ohr kann eine chronische Ohrentzündung entstehen.

Therapie:

Die Ursachenvermeidung oder Beseitigung ist das probateste Mittel um dem Tier spontane Erleichterung zu verschaffen. Allerdings ist es nicht einfach den zugrundeliegenden Faktor oder das auslösende Allergen zu bestimmen. Auf jeden Fall kann eine Bekämpfung der Hausstaubmilbe als häufiger Auslöser schon zu einer Erleichterung führen.

Besprühen sie mehrmals täglich die betroffen Hautareale mit Silberwasser zu 25 ppm. Bei einer chronischen Ohrenentzündungen träufeln sie 2 - 3 mal täglich eine Mischung aus Olivenöl und Silberwasser zu 25 ppm mittels einer Pipette in das betroffene Ohr (bitte leicht anwärmen). Die Augenregionen können mit Silberwasser getränkten Wattepats abgetupft werden. Um das Immunsystem zu stärken können sie ihrer Katze zusätzlich 3 x täglich 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht verabreichen.

 

7. Ekzem Image

Unter Ekzem versteht man eine Hauterkrankung, die sich vorerst in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut zeigt. Nicht infektiös heißt, daß dieses akute Ekzem noch nicht bakteriell besiedelt ist. Erst in weiterer Folge, wenn eine Subinfektion durch Bakterien gegeben ist, kommt es zu nässenden, eitrigen Folgeerscheinungen. Mehr oder weniger starker Juckreiz begleitet oft diese Hauterkrankung. Ekzeme können durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Meist sind Ekzeme die Folge von Floh- oder Zeckenstichen oder sie treten infolge Verletzungen auf. Stoffwechselerkrankungen können ebenfalls zu Ekzemen führen.

Akute Ekzem:

Das akute Ekzem beginnt mit einer dezenten Hautrötung, die auf den Ort der Hautirritation beschränkt ist. Juckreiz begleitet das akute Ekzem. Die Katzen lecken und kratzen die betroffenen Hautareale. Diese eher leichte Form des Ekzems heilt mit Unterstützung von Silberwasser in ein paar Tagen aus.

Chronisches Ekzem:

Die chronische Form des Ekzem tritt dann auf, wenn der auslösende Faktor zu einer wiederholten oder dauernden Irritation der Haut führt. Juckreiz ist hier ebenfalls ein Begleitsymptom. Beim chronischen Ekzem kommt es auch häufig zu Komplikationen durch Bakterien und Pilze.

Therapie:

Versuchen sie den auslösenden Faktor wenn möglich zu beseitigen. Bei zu massivem Flohbefall pflegen sie ihre Katze mit herkömmlichen Mitteln um die Flöhe zu beseitigen. Bei Stoffwechselerkrankungen oder allergischen Reaktionen kontaktieren sie ihren Tierarzt um die Ursache zu ergründen. Bei beiden Formen des Ekzems besprühen sie die ekzematösen Hautareale mehrmals täglich mit Silberwasser zu 25 ppm. Zusätzlich, um die Immunabwehr zu stärken geben sie ihrem Hund für 3 Tage 2 x täglich 2ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm.

 

8. Gastritis Image

Siehe Nr. 5 Magen/Darmentzündungen

 

9. Gehörgangsentzündung (Otitis externa = lat. Außenohrentzündung) Image

Als Otitis externa bezeichnet man eine Entzündung des äußeren Ohres, vor allem des äußeren Gehörganges mit oder ohne Beteiligung der Ohrmuschel. Die Ursachen für diese Entzündung ist ein Aufweichen der Gehörgangshaut durch Flüssigkeiten, kleine Verletzungen oder Fremdkörper, durch Pilzinfektionen und Parasiten. Andere Erkrankungen wie Stoffwechselerkrankungen oder Allergien können ebenfalls einen Otitis externa hervorrufen. Die Hauptsymptome sind Juckreiz und je nach Ausprägung starke Schmerzen. Die Haut ist gerötet und geschwollen, nicht selten näßt der Gehörgang oder es findet sich eitriges Sekret. Wegen des zugeschwollenen Gehörganges kann auch das Hörvermögen vermindert sein. Typische Zeichen sind ständiges Kratzen und schräghalten des Kopfes. Das Ohr entwickelt eine üblen Geruch.

Therapie:

Jedes Ohr hat eine Selbstreinigungsfunktion. Versuchen sie nicht den Gehörgang selbst zu reinigen. Reinigen sie nur vorsichtig die Ohrmuschel und den äußersten Rand des Gehörganges mit einem Wattestäbchen. Tränken sie das Stäbchen mit einer Mischung aus Olivenöl und Silberwasser (25ppm). Dieselbe Mischung (1 Esslöffel Olivenöl + 5 ml Silberwasser) träufeln sie 2 - 3 x täglich in das betroffene Ohr. Wärmen sie bitte das Öl leicht an; es ist sehr unangenehm wenn das Öl kalt ins Ohr kommt. Die Entzündung wird rasch zurückgehen und das Ohr wird sich selbständig reinigen. Bei Entzündungen die durch Stoffwechselerkrankungen oder Allegien hervorgerufen werden sprechen sie bitte mit ihrem Tierarzt um diese Grunderkrankung zu beseitigen.

 

10. Blasenentzündung Image

Eine Entzündung der Harnblase wird als Zystitis bezeichnet. Meist ist eine bakterielle Infektion die Ursache dafür. Andere Möglickeiten können eine vorgeschädigte Blase (Blasensteine, Tumore, Fehlbildungen der Blasenwand) oder eine verengte Harnröhre sein. Eine Prostataentzündung des Katers kann ebenfallls zu einer Blasenentzündung führen. Wesentlich häufiger treten solche Entzündungen beim weiblichen Tier auf, da die Harnröhre kürzer als beim Kater ist und so aufsteigende Infektionen leichter Zugang finden. Leichtere Formen werden als Blasenkatarrh bezeichnet. Anzeichen einer Blasenentzündung sind häufiges Urinieren, verminderter Allgemeinzustand, Fressunlust und durch die Schmerzhaftigkeit ein aufgewölbter Rücken. Schwere Infektionen beinhalten auch Blut- oder Eiterbeimischungen beim Harn lassen. Es entwickelt sich ein übler Geruch des Harnes.

Therapie:

Verabreichen sie ihrem Tier morgens, mittags und abends 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht über 3 Tage. Anschließend bis zur vollkommenen Symptomfreiheit 1 mal täglich. Sollte es zu häufigen Rezidiven (Wiederkehr der Symptome) kommen, lassen sie dies bitte vom Tierarzt abklären, da unter Umständen ein anderer Faktor als eine bakterielle Infektion in Frage kommen kann.

 

11. Katzenschnupfen Image

 

Unter dem Begriff Katzenschnupfen versteht man eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und anderer Strukturen im Bereich des Kopfes, die vorwiegend bei Katzenartigen vorkommen. Die unterschiedlichen Symptome werden durch verschiedene Erreger hervorgerufen (Viren und Bakterien) und betreffen die Nase, Mundhöhle und Augen der Katzen.

Felines Herpervirus (FeHV-1)

Herpesviren sind neben Caliciviren die häufigsten Auslöser eines Katzenschnupfen. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit infizierten Tieren, kann aber auch über den Menschen oder verunreinigte Futtermittel stattfinden. Die klinischen Symptome sind vor allem starker Nasen- und Augenausfluß. Eine Bindehautentzündung begleitet oft diese Infektion. Im Bereich der Nasenmuschel und der Zunge bilden sich Geschwüre. Zusätzlich ist der Allgemeinzustand der Katze deutlich vermindert, es besteht Fressunlust und zum Teil Fieber. Häufiges Niesen wird beobachtet. Trotz des ausgesprochen schlimmen Krankheitsbild ist die Letalität (Sterblichkeit) recht gering.

Felines Calicivirus (FCV)

Caliciviren sind ebenfalls häufige Auslöser eines Katzenschnupfens. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem kranken Tier. Die Ansteckung entsteht hierbei nicht durch eine Tröpfcheninfektion, sondern durch kontaminierte Sekrete oder auch über den Kot der infizierten Katze. Die Infektion betrifft in erster Linie die Rachenmandeln, die Mundschleimhaut und die Bindehäute der Augen. In weiterer Folge verbreitet sich der Virus über die Blutbahn, wodurch speziell die Lunge und die Zungenschleimhaut von der Infektion betroffen sind. Diese Phase der sogenannten Virämie ist mit Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Fieber, Schnupfen, Nasenausfluss und deutlichen respiratorischen Symptomen gekennzeichnet. Hervorstechende Merkmale einer Calicivirus-Infektion sind ausgedehnte sehr schmerzhafte Schleimhautgeschwüre der Zunge oder des Gaumens. Bei Befall der Lunge und nachfolgender Sekundärinfektion mit Bakterien kann eine Lungenentzündung entstehen. Die Letalität steigt hierbei auf über 30 %.

Feline Chlamydiose

Diese auch als feline Pneumonitis bezeichnete Erkrankung wird durch Bakterien (Chlamydophila psittaci) hervorgerufen. Das Leitsymptom dabei ist eine chronische Bindehautentzündung der Augen. Eitriger Ausfluss ist oft zu sehen. Die Lunge ist eher selten betroffen.

Feline Bordetella-Infektion

Diese ebenfalls durch Bakterien (Bordetella bronchiseptica)hervorgerufene Erkrankung betrifft vor allem die oberen Atemwege. Die Lunge ist selten beteiligt. Neben allgemeiner Schwäche treten Fieber, Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit, Husten, Schnupfen und Nasen- und Augenausfluß auf.

Therapie:

Verabreichen sie ihrem Tier morgens, mittags und abends 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht über 5 Tage. Anschließend bis zur vollkommenen Symptomfreiheit 1 mal täglich. Geben sie auch jeweils 5 ml Silberwasser ins Trinkwasser; Mund- oder Zungengeschwüre werden dadurch idealerweise ständig benetzt. Bei Augen- und Nasenbeteiligung träufeln sie das Silberwasser mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen.

 

12. Katzenstaupe (Panleukopenie) Image

Die Panleukopenie ist eine weltweit verbreitete Infektionserkrankung die durch einen Virus (Parvovirus) hervorgerufen wird. Diese Erkrankung betrifft vorwiegend die Familie der Katzen. Sie wird auch als Katzenseuche, Katzenstaupe, infektiöse Enteritis oder auch Katzenpest genannt. Sie tritt vorwiegend bei Jungkatzen zwischen dem 3. und 5. Monat (noch nicht ausgereiftes Immunsystem) oder immungeschwächten Tieren auf.

Die Symptome sind, je nach dem welche Organe infiziert sind, unterschiedlicher Natur und Stärke. Einige infizierte Katzen können sogar völlig frei von Krankheitszeichen sein. Meist ist der Magen-Darmtrakt und das Immunsystem von dieser Krankheit befallen. Anfänglich starke, blutige Durchfälle werden von Mattigkeit, Apathie, Fressunlust, Nasenausfluss, Bindehautentzündungen und Fieber begleitet. Eine immense Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leucozyten) bedeutet immer auch eine starke Leistungs- bzw. Abwehrschwäche des gesamten Organismus.

Therapie:

Bei Auftreten einer Katzenstaupe ist eine Intensivtherapie von Nöten. Durch die starken Durchfälle kommt es häufig zum Austrocknen (Dehydration) des Körpers. Ein massiver Mineral- und Nährstoffverlust ist die Folge. Eine Infusionstherapie ist hier das Mittel der Wahl. Ihr Tierarzt wird ihnen gerne Hilfestellung geben. Verabreichen sie ihrem Tier zusätzlich morgens, mittags und abends 2 ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht bis ihre Katze wieder völlig gesund ist. Bitte vergessen sie nicht das strikte Einhalten von Hygienemaßnahmen, da die Katzenstaupe sehr ansteckend für andere Tiere ist.

 

13. Leucose (FeLV = Feline Leukämievirusinfektion)

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Die feline Leucose ist eine katzenspezifische Viruserkrankung, die eine Verminderung der weißen Blutkörperchen beinhaltet, hoch infektiös für andere Katzen ist, und häufig zum Tode des Tieres führt. Die Infektion beschränkt sich auf die Familie der Katzen; andere Tiere und der Mensch sind nicht gefährdet. Der Erreger verursacht Knochenmarksschäden und beeinflußt das lymphatische System. Durch das darnieder liegen des Immunsystems sind die Tiere sehr anfällig für bakterielle Subinfektionen. Die Krankheitszeichen sind sehr vielfälltig und reichen von Appetitlosigkeit, Abmagerung und Durchfall über erhöhte Temperatur, Entzündungen im Mund-Rachenbereich bis zu Lympfknotenschwellung , Atembeschwerden und Lähmungen. Der Allgemeinzustand verschlechtert sich zusehens.

Das Virus wird hauptsächlich über den Speichel infizierter Tiere durch Biß, Belecken oder durch gemeinsame Benutzung von Futtergeschirr übertragen. Katzenwelpen können bereits in der Gebärmutter oder über die Muttermilch angesteckt werden. Infizierten Tiere können den Erreger über mehrere Jahre ausscheiden, ohne selbst Symptome der Krankheit zu zeigen. Auf diese Weise kann sich die Infektion unbemerkt ausbreiten.

Therapie:

Da die Leukose eine sehr schwere virale Infektionskrankheit ist, ist es notwendig, um das Tier zu retten, eine Intensivkur mit Silberwasser zu machen. Verwenden sie hochdosiertes Silberwasser in "rauhen Mengen". 6 x täglich 2 ml Silberwasser zu 50 ppm pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge verabreichen sie so lange bis sie ganz sicher sind, daß das Tier vollkommen gesund ist. Sicherheitshalber geben sie das Silberwasser auch über die augenscheinliche Gesundheit des Tieres hinaus, da der Virus latent (ohne Krankheitsymptome) weiter bestehen kann und die Erkrankung wieder ausbrechen kann. Hierzu reicht 1 x täglich 2ml Silberwasser zu 25 ppm pro Kilogramm Körpergewicht über ca. 10 Tage. Eine liebevolle Pflege ihres Tieres sollte selbstverständlich sein.

 

14. Lungenentzündung (Pneumonie) Image

Unter einer Pneumonie versteht man eine Entzündung des Lungengewebes unterschiedlicher Genese (Ursache). Sie ist auch, wie beim Menschen, eine sehr ernst zunehmende Erkrankung unserer Vierbeiner. Die Ursachen sind bakterielle oder virale Infekte, Mycosen (Pilze), Parasiten, Luftschadstoffe oder Fremdkörper. Recht häufig entsteht eine Lungenentzündung als Folge einer Bronchitis.

Das klinische Bild zeigt sich in einer anfänglich erhöhten Temperatur die im Krankheitsverlauf zu hohem Fieber steigt. In weiterer Folge zeigen sich Fressunlust, Teilmahmslosigkeit, Leistungsschwäche und Müdigkeit. Ein die Lungenentzündung begleitendes Symptom ist der Husten. Der anfänglich trockene und sichtlich schmerzhafte Husten wandelt sich im Verlauf der Erkrankung in einen feucht/nassen Husten. Es sind dabei deutlich rasselnde Lungengeräusche hörbar.

Therapie:

Nehmen sie bitte diese Erkrankung ernst. Neben einer liebevollen Pflege geben sie ihrem Tier 2-stündlich 3 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm für mindestens 4 Tage. Wenn das Fieber rückläufig ist und die Katze sichtlich zur alten Kraft zurückfindet, reduzieren sie das Silberwasser auf 2 x täglich dieselbe Dosierung bis ihr Tier wieder fit ist. Sollte nach 4 Tagen der Allgemeinzustand noch nicht besser sein oder das Fieber steigen kontaktieren sie ihren Tierarzt.

 

15. Mastitis (Gesäugeentzündung) Image

Als Mastitis wird eine Entzündung der Milchdrüse bezeichnet. Die Infektion erfolgt meist als aufsteigende bakterielle Infektion, kann aber auch über den Blutweg geschehen. Die Krankheitserreger vermehren sich in den Hohlräumen der Milchdrüse, führen hier zu starken Entzündungen und schlußendlich zur Degeneration (Rückbildung, Verkümmerung) des Drüsengewebes. Ein Absinken der Milchleistung ist die Folge. Das Gesäuge zeigt die klassischen Entzündungszeichen : Rötung, Schwellung, Berührungsempfindlichkeit, erhöhte Temperatur, Fressunlust, die Katze hat Schmerzen und wird teilnahmslos.

Therapie:

Verwenden sie bei dieser Erkrankung das Silberwasser dual. D. h. als Sprühapplikation auf die betroffenen Zitzen (25 ppm - mehrmals täglich) und als innere orale Anwendung (3 x täglich 2ml pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm) über 4 Tage.

 

16. Mittelohrentzündung (Otitis media) Image

Erkrankungen des Ohres kommen bei Katzen häufig vor und führen oft zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Die Tiere haben oft Fieber, sind teilnahmslos, fressen nichts und haben augenscheinlich Schmerzen. In schwerwiegenden Fällen kommt es sogar zu Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen. Eine aufsteigende Infektion, die vom äußeren Gehhörgang oder vom Nasen/Rachenraum ausgeht, kann zu dieser Entzündung führen. Die Erreger sind vorwiegend bakterieller oder viraler Natur, wobei eine parasitäre Erkrankung des Außenohrs durch Milben oder Pilze ebenfalls zur Otitis media führen kann.

Therapie:

Verwenden sie bei dieser Erkrankung das Silberwasser dual. D. h. als Tropfenapplikation in das betroffene Ohr und als orale Gabe. Mischen sie dazu 1 Esslöffel Olivenöl + 5 ml Silberwasser (ppm) und träufeln sie diese Mischung 2 - 3 x täglich in das betroffene Ohr. Wärmen sie bitte das Öl leicht an; es ist sehr unangenehm wenn das Öl kalt ins Ohr kommt. Zusätzlich geben sie ihrer Katze 3 x täglich 2 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm über 4 Tage.

 

17. Pilzerkrankungen (Mycosen) Image

Als Mycosen bezeichnet man Infektionserkrankungen durch Pilze. Hautpilze bei Katzen sind oft langwierig und bedeuten meist auch eine hohe Ansteckungsgefahr für andere Tiere. Durch die Vielfalt an Erregern ist das Erscheinungsbild der jeweiligen Pilzinfektion sehr unterschiedlich. Die Intensität der Erkrankung und der Gesundungsprozess sind von der jeweiligen Konstitution der Katze abhängig. Eine grundsätzlich gesunde Katze mit intaktem Immunsystem wird eine solche Infektion schneller überstehen als ein kränkelndes oder gestresstes Tier. Typischerweise findet man kahle Stellen die vielfach kreisrund sind. Haarausfall und evtl. vorhandener Juckreiz sind ebenfalls Anzeichen einer Pilzinfektion. Deutlich sichtbar sind diese Symptome im Gesicht, treten ansonsten aber am ganzen Körper auf. Sehr häufig sind junge Kätzchen und Perserkatzen betroffen.

Therapie:

Achten sie bitte auf eine ordentliche Hygiene und eine artgerechte Haltung. Mycosen sind sehr ansteckend und können sich sehr schnell verbreiten. Sprühen sie die betroffenen Stellen öfters mit Silberwasser zu 25 ppm ein. Ein "Schuß" Silberwasser ins Badewasser ist auch sehr hilfreich, da sich die Pilzsporen häufig im gesamten Fell festsetzten. Verabreichen sie ihrem Tier das Silberwasser auch oral (3 x täglich 2ml pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm), damit die Infektion auch von innen erreicht werden kann. Machen sie diese Therapie lange genug. Pilze sind sehr hartnäckig und können, auch bei scheinbarer Gesundung sehr schnell wieder zu einer Reinfektion führen.

 

18. Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) Image

Sind bei einer Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) auch die Nebenhöhlen (Kiefer-, Nasenneben-, Stirnhöhlen) zum Teil mit infiziert, spricht man von einer Sinusitis. Ist der gesamte Nebenhöhlenkomplex entzündet, von einer Pansinusitis. Meist sind bakterielle oder virale Infektionen Auslöser für die Entzündung. Weiters können auch Mycosen, Allergien oder Fremdkörper dafür verantwortlich sein. Hält diese anfänglich akute Sinusitis über 2 Monate an, wird diese als chronische Sinusitis bezeichnet.

Die akute Erkrankung geht meist mit Fieber, Fressunlust, Teilnahmslosigkeit und eitrigem Nasenausfluß einher. Die Katzen zeigen auch eine deutliche Schmerzsymptomatik. Einseitiger Ausfluß deutet auf einen bakteriellen, beidseitiger Ausfluß eher auf einen viralen Infekt hin. Die chronische Verlaufsform zeigt sich mit einem langandauernden, wässrigen Fließschnupfen, einem Sekretfluss in den Rachen und führt oft auch zu Anosmie (Geruchsverlust). Dieser Verlauf ist schmerzlos, wobei die Katzen häufig ein ein- oder beidseitiges Druckgefühl über den Nebenhöhlen oder hinter den Augen verspühren.

Therapie:

Applizieren sie Silberwasser zu 25 ppm mittels eines Nasenzerstäubers mehrmals täglich in jedes Nasenloch. Akute Nebenhöhlenentzündungen klingen damit nach ca. 7 Tagen ab. Bei chronischen Beschwerden sollten sie das Silberwasser auf die gleiche Weise bis zu 3 Wochen täglich verabreichen. Sollte ihr Tier das in die Nase sprühen nicht tolerieren, verabreichen sie das Silberwasser 3 x täglich oral. 2ml pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm über den gleichen Zeitraum wie oben angegeben.

 

19. Nierenenzündung (Nephritis) Image

Bei einer Nierenentzündung wird zwischen einer akuten und einer chronischen Verlaufsform unterschieden. Bei Katzen kommt meist die chronische Form in Betracht, da die akute Form anfänglich meist symptomlos ist und daher häufig nicht bemerkt wird. Das tückische ist, daß diese Erkrankung erst dann erkannt wird, wenn die Nieren in ihrer Funktion schon eingeschränkt oder sogar weitgehend geschädigt sind. Erst in diesem Stadium entstehen durch die Selbstvergiftung des Organismus zahlreiche Symptome.

Bei Nierenerkrankungen tritt oft vermehrter Durst auf, wobei dies meistens das erste Anzeichen ist das auffällt. Spätestens dann, wenn weitere Symptome, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Apathie, Fressunlust mit Gewichtsabnahme, Durchfall und struppiges glanzloses Fell hinzukommen, sollten sie sich ernsthafte Sorgen machen. Das Tier ist sehr unruhig und läuft ständig zur Katzentoilette um nur kleine Harnmengen abzusetzen. Diese Prozedur ist für die Katze oft schmerzhat. Der Urin verändert sich hinsichtlich Farbe, Geruch und Konsistenz. Beimengungen von Blut und Eiter können enthalten sein. Typischerweise für eine schwere Nierenentzündung ist der süße, urinartige Geruch aus dem Maul. Oft tritt im Verlaufe einer Nierenerkrankung erhöhte Temperatur und Fieber auf.

Therapie:

Sowohl die akute als auch die chronische Nierenentzündung bedürfen einer intensiven Therapie, wobei die Prognose bei einer akuten Nephritis deutlich besser ist. Geben sie ihrem Tier bei einer akuten Entzündung 3 x täglich 4 ml Silberwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu 25 ppm. Diese Dosierung geben sie ihrer Katze 1 Woche lang. Anschließend bis zur Gesundung 1 x täglich weiter. Bei der chronischen Verlaufsform sollten sie das Silberwasser zu 25 ppm 2 x täglich 2 ml pro Kilogramm Körpergewicht über einen ganzen Monat verabreichen. Sorgen sie für einen ruhigen, warmen Platz. Über einen warmen Wickel und über sehr viel Zuneigung wird sich ihre Katze sehr freuen. Eine Diät ist auch von Nöten. Salzarme, fettarme Kost wird den Gesundungsprozeß fördern. Nierenkräuter wie Brennessel, Goldrute oder Löwenzahn können sie in leichter Dosierung in Quark oder Naturjoghurt verabreichen.



Bildernachweis: pixelio.de - Quellen und Autorennachweis sind in die Bilder integriert.
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